Stefan Wolters - Bewerbung als Beisitzer

Hier findet Ihr die Bewerbung als PDF

Liebe Kölner Grüne,


vor zwei Jahren wurde ich von Euch in den Kreisvorstand gewählt. Und weil es nicht nur anstrengend war, sondern auch viel Spaß gemacht hat, möchte ich mich erneut zur Wahl stellen. Seit knapp acht Jahren bin ich Mitglied bei den Grünen. Die Lust an Verantwortung ist seitdem gestiegen. Unsere stetig steigenden Mitgliederzahlen scheinen das zu honorieren.


Verantwortungsvolle Politik bedeutet für mich, Rahmenbedingungen zu setzen, die ein gutes Leben für Alle ermöglichen. Die Freiheit des Einzelnen hört aber dort auf, wo die Freiheit des Anderen eingeschränkt wird. Egal wo auf der Welt. Wenn das nur mit einem Verbot erzielt werden kann, muss das im Zweifelsfall das Mittel unserer Wahl sein. Aber wir müssen darüber hinaus schauen, denn entscheidend sind die Alternativen, die wir anzubieten haben. „Genuss statt Verzicht“ ist mehr als nur ein Schlagwort, es ist ein Versprechen. Solange es für alle gültig ist.


Seit ich bei den Grünen aktiv bin, habe ich mich schwerpunktmäßig zu den Themen „Konsum“, „(Frei-)Handel“ und „Queerpolitik“ eingebracht. Ich bin Co-Sprecher in den jeweiligen Arbeitskreisen, und vertrete die Grünen in den entsprechenden Kölner Initiativen. Für die nächsten Jahre habe ich mir vorgenommen, mich dort noch stärker für unsere Ziele einzubringen. Innerhalb des Kölner Kreisverbandes beschäftige ich mich mit unserer digitalen Infrastruktur und koordiniere aktuell den Relaunch unserer Website. Eine besondere Freude ist es, sich um unsere Neumitglieder kümmern zu dürfen, für die wir in der nächsten Zeit noch mehr Angebote bereitstellen wollen.


Meine Stärken liegen im Projektmanagement, das ist meinem beruflichen Hintergrund geschuldet. Ich möchte mehr zeitlich begrenzte Projektarbeit im Kreisverband ermöglichen, um neue Formen der Zusammenarbeit für diejenigen anzubieten, die sich zunächst ausprobieren oder nicht langfristig binden wollen. Ich schreibe mir eine sehr strukturierte Arbeitsweise zu, die hohe Transparenz schafft und dadurch relativ einfach Mitwirkung ermöglicht.


In den nächsten beiden Jahre haben wir es durch die Europa- und die Kommunalwahl mit zwei Wahlkämpfen zu tun, die für viele Bürger sehr unterschiedlich anmuten: die eine Wahl gefühlt sehr weit weg, die andere mit konkretem Bezug zu den Problemen vor Ort. Unsere Aufgabe wird es sein, den großen Bogen zu spannen, die Bedeutung von Europa für die Kommunen und Menschen vor Ort darzustellen und entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.


Wer mich kennt, weiß, dass mir das Miteinander und der Umgang innerhalb der Partei wie auch im gesellschaftlichen Dialog wichtige Anliegen sind. Im Ziel müssen wir klar und geschlossen sein, nur dann sind wir verständlich. In der Wahl der Maßnahmen müssen wir diskutieren, intern und mit den Bürgern, mit Initiativen und Unternehmen, politischen Verbündeten und Gegnern. Zuhörenund die Kraft der Argumente sind die relevanten Schlüssel zum Erfolg. Nur wenn wir das Interesse des Anderen wahr- und ernst nehmen, und gegenseitigen Respekt als Grundlage des Dialogs verstehen, werden wir und unsere Anliegen erfolgreich sein. Sprache schafft Wirklichkeit. Wir erleben dies im gesellschaftlichen Diskurs, in der Vermittlung unserer Inhalte, und im alltäglichen Umgang miteinander.


Es ist ein sehr schlichtes Ziel, wofür ich kämpfen möchte. Von dem ich überzeugt bin es erreichen zu können, wenn wir unserem Kompass treu bleiben: Ein gutes Leben für Alle. Egal wo.
Über Euer Vertrauen in meine Person und Eure Stimme für ein erneutes Vorstandsmandat würde ich mich freuen.


Mit herzlichen Grüßen,

Stefan Wolters


Zu meiner Person: 1977 in Krefeld geboren, Abitur und Zivildienst, 1998 nach Köln migriert. Ausbildung in Marketing-Kommunikation (WAK) und Markt- & Medienpsychologie (rheingold Institut). Von 1998-2015 als Projektmanager in verschiedenen globalen Digital-Agenturen tätig. Seit Juli 2015 Produktmanager bei AKTION MENSCH in Bonn, zuständig für die Weiterentwicklung der Soziallotterie. Fördermitgliedbei: amnesty international, foodwatch, LSVD, KLuST