Warum Stuttgart 21 auch uns im Rheinland betrifft

11.10.10 | Kreisverband, Verkehr
Stuttgart 21 stoppen

Stuttgart 21 stoppen

Das Gigantomanieprojekt "Stuttgart 21" schadet auch der Region Köln/Bonn. Mit den für "Stuttgart 21" benötigten Milliarden werden Investitionsmittel gebunden, die überall im Bundesgebiet für den dringend notwendigen Schienenausbau im Regionalverkehr fehlen.

Zwischen Bonn - Köln - Düsseldorf gibt es keinen Taktverkehr. Die wenigen Regionalzüge sind in der Hauptverkehrszeit so überfüllt, dass sich die Fahrgäste dort wie die bekannten Sardinen in der Büchse fühlen. Mit den für "Stuttgart 21" reservierten Milliarden könnte zwischen Dortmund - Bochum - Essen - Duisburg - Düsseldorf - Köln - Bonn bzw. Aachen die Schieneninfrastruktur so ausgebaut werden, dass durch den sogenannten RRX (beschleunigter Regional-Express) die großen Städte Nordrhein-Westfalens im 10-Minuten-Takt miteinander verbunden werden könnten - zum Wohle der Fahrgäste. Gleichfalls könnte sowohl links-, als auch rechtsrheinisch das Kölner S-Bahn-Netz ausgebaut und das Nadelöhr Hohenzollernbrücke beseitigt werden.

Hier die Ergebnisse der Schlichtungsprozesses und

hier die Stellungnahme der Grünen Landtagsfraktion in Ba-Wü.

Über Stuttgart 21 gibt es immer aktuelle Informationen bei den Grünen Baden-Württemberg.