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Bericht über Online Podiumsdiskussion zu Gesamtschulen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und dem DGB Köln

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 08. Februar 2021

Thema: „Den Eltern- und Schüler*innenwillen ernst nehmen - mehr Gesamtschulen für Köln!“ Auf dem digitalen Podium diskutierten neben Bärbel Hölzing als schulpolitischer Sprecherin auch Max Derichsweiler als Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Schulentwicklung (AK SE) der GEW Köln.

Normalerweise finden Diskussionen zur Schulentwicklung ja vor den Wahlen statt. Aber es war natürlich ein kluger Schachzug der GEW Köln und des DGB Köln, jetzt, wo die Arbeit in den Gremien gerade beginnt, schon eine Diskussion dazu anzustoßen und ihre Forderungen an die Politik erneut zu formulieren. Die digitale Veranstaltung stand unter dem Motto:

  „Den Eltern- und Schüler*innenwillen ernst nehmen - mehr Gesamtschulen für Köln!“

Auf dem digitalen Podium diskutierten neben Bärbel Hölzing als schulpolitischer Sprecherin auch Max Derichsweiler als Mitglied im Ausschuss für Schule und Weiterbildung mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Schulentwicklung (AK SE) der GEW Köln.

Einigkeit herrschte darüber, dass mehr für Bildungsgerechtigkeit und mehr gegen eine soziale Spaltung der Gesellschaft getan werden müsse und dass alle Schüler*innen bis zu ihrem bestmöglichen Abschluss gefördert werden sollen – auch Schülerinnen und Schüler mit Inklusionsbedarf.

Bärbel hat dazu unsere Ziele aus dem Kommunalwahlprogramm skizziert und in den Mittelpunkt gestellt, dass wir für einen vorrangigen und schnellen Ausbau weiterer Gesamtschulplätze sorgen wollen. Denn auch uns sorgt die hohe Zahl der Abweisungen an Gesamtschulen. Kontrovers wurde darüber diskutiert, wie dieses Ziel erreicht werden könne. Dass mehr Tempo beim Schulbau nötig ist, war hingegen Konsens.

Allgemein begrüßt wurden unsere Beschlüsse im letzten Ausschuss für Schule und Weiterbildung. Zur genaueren Schulentwicklungsplanung Zustimmung zum Verwaltungsvorschlag, dass eine Elternbefragung zur Schulwahl im Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I durchgeführt wird. Begrüßt wurde auch der gemeinsame Antrag mit CDU und Volt, dass bei der Anmeldung auch an Gesamtschulen ein Zweitwunsch genannt werden kann; bei Ablehnung eines Gesamtschulplatzes sollen dann die Präferenzen zu Gymnasien, Realschulen oder Hauptschulen benannt werden.

Weitere Punkte, wie die Sicherung von Flächen für den Schulbau, die Notwendigkeit des Baus auch weiterer Gymnasien und Grundschulen, die Entwicklung des Ganztags und Möglichkeiten, Inklusion zu unterstützen, kamen ebenfalls zur Sprache.   

Von Seiten der Gewerkschaften wurde angekündigt, die Ergebnisse der Bündnisverhandlungen und deren Umsetzung im Ausschuss für Schule und Weiterbildung aktiv zu beobachten und das Thema Schulentwicklungsplanung  nach einiger Zeit mit GRÜNEN Schulpolitiker*innen erneut zu diskutieren.

02.02.21


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