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Stadtstrategie 2030+: So wird Köln attraktiver, klimagerechter und digitaler

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 14. Dezember 2021

Auf der heutigen Ratssitzung hat die GRÜNEN-Fraktion unter anderem diese drei wichtigen Beschlüsse mit auf den Weg gebracht: Die Kölner Stadtstrategie 2030+, ein neuer Flächenansatz für das Frischezentrum Marsdorf und der Ausbau der KVB-Linien 4, 13 und 18.

Auf der heutigen Ratssitzung haben die GRÜNEN, zusammen mit zwei Änderungsanträgen, dem Verwaltungsvorschlag für die Stadtstrategie 2030+ zugestimmt. Auf Basis dieser Strategie wird die Verwaltung unsere Stadt auf vielfältige aktuelle Herausforderungen einstellen, darunter die Bevölkerungsdynamik, Anpassung an die Klimakrise und Klimaschutz, Verkehrswende, Digitalisierung und veränderte Arbeitswelten. Laut einem Änderungsantrag soll die Stadtstrategie vor allem das vom Rat beschlossene Ziel Klimaneutralität im Jahr 2035 berücksichtigen. Laut einem weiteren Änderungsantrag findet die Autobahnbrücke „Rheinspange“, die die GRÜNEN ablehnen, keine Erwähnung mehr in der Stadtstrategie.

Änderungsanträge: 1 | 2
Zu ändernde Verwaltungsvorlage:https://gruenlink.de/2d5a

Dazu sagt Sabine Pakulat, GRÜNEN-Ratsmitglied und Vorsitzende des Stadtentwicklungs-Ausschusses: „Wir freuen uns, dass wir mit der Stadtstrategie 2030+ nun einen Handlungsrahmen haben für die Bewältigung der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. So wird Köln in den kommenden Jahren attraktiver, klimagerechter und digitaler. Mit unseren Änderungsanträgen betten wir die Strategie ein in die bereits beschlossenen Pläne zum Umgang mit der Klimakrise und stärken die Mobilitätswende in Köln.“

Ebenfalls beschlossen hat der Rat den Änderungsantrag von GRÜNEN und CDU zum Frischezentrum in Marsdorf.[1]

Änderungsantrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=853866&type=do
Zu verändernde Verwaltungsvorlagen:1 | 2

Dazu sagt Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kölner Rat:
„Die von der Verwaltung vorgeschlagene Größe für das Frischezentrum ist eindeutig überdimensioniert. Mit unserem Beschluss für ein kompaktes Frischezentrum machen wir es wirtschaftlicher und realistischer. Und wir können dem 1. FC Köln einen Alternativ-Standort für seine Ausbaupläne anbieten. Uns ist bewusst, dass wir mit diesem Beschluss einigen auf die Füße treten. Aus Sicht einer verantwortungsvollen Politik, die den Interessenausgleich sucht, sind wir aber auf dem richtigen Weg.“

Die GRÜNEN haben außerdem der Verlängerung von fünf Stadtbahn-Haltestellen der Linien 4 und 13 auf 60 Meter zugestimmt. Diese erste Bauphase ist Teil eines größeren Programms zur Kapazitätssteigerung auf den stark ausgelasteten Stadtbahn-Linien 4, 13 und 18. Auf diesen Linien sollen künftig ca. 70 Meter lange Hochflurbahnen fahren, wodurch rund 20 Prozent mehr Fahrgäste in den Bahnen Platz finden werden.

Verwaltungsvorlage:https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=102594
Hintergrundinformationen der KVB AG:https://gruenlink.de/2d59

Dazu sagt Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN im Kölner Rat und Aufsichtsratsvorsitzender der KVB AG: „Wir beschließen einen weiteren Eckpfeiler der Kölner Mobilitätswende. Mit längeren Bahnsteigen und Bahnen können deutlich mehr Fahrgäste auf den zentralen Verkehrsachsen durch unsere Stadt fahren. Der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV wird so für viele Menschen in Köln deutlich attraktiver.“


[1] Zum Hintergrund, siehe Pressemitteilung der beiden Fraktionen vom 9. Dezember: https://www.gruenekoeln.de/artikel/neue-flaechenvorgaben-fuer-standort-marsdorf-klare-perspektiven-fuer-frischezentrum-und-1-fc-koeln/


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