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Öffnung der Kölner Schulhöfe für Spiel, Sport und Bewegung: Zentrale GRÜNEN-Forderung wird Realität

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 08. September 2021

Die Stadtverwaltung will Kindern und Jugendlichen Zugang zu ausgewählten Schulhöfen als Spiel-, Sport- und Bewegungsraum ermöglichen. Der Sportausschuss wird diesen Schritt, der auf eine zentrale Forderung der GRÜNEN-Fraktion folgt, morgen voraussichtlich mehrheitlich beschließen.

In jedem der neun Stadtbezirke soll versuchsweise ein Schulhof werktags nach der Unterrichtszeit sowie an Wochenenden und Feiertagen sowie in den Ferien geöffnet werden. Abhängig von der Corona-Lage könnte das Angebot schon ab Oktober und damit rechtzeitig zu den Herbstferien starten. Nach zwei Jahren soll die Deutsche Sporthochschule in Köln prüfen, wie gut das Angebot in der Testphase angenommen wurde.

Zur Vorlage der Verwaltung: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=808392&type=do 

Bärbel Hölzing-Clasen, Schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„Besonders in dicht bebauten Bereichen brauchen Kinder und Jugendliche mehr Räume zum Treffen, Spielen, Toben und Bewegen. Mit der Öffnung von Schulhöfen stehen ihre Bedürfnisse endlich im Mittelpunkt. Das Angebot wird sich schnell herumsprechen und wir wollen schnell die Öffnung weiterer geeigneter Schulhöfe ermöglichen.“

Ralf Klemm, Sportpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, ergänzt:
„Eine zentrale Forderung von uns GRÜNEN kann nun Realität werden. Die ausgewählten Schulhöfe sollten schnell geöffnet und das Angebot auch schon vor Ablauf der zwei Jahre auf weitere Flächen ausgedehnt werden. Immerhin gibt es über 270 städtische Schulen in Köln. Eine zweijährige Evaluationsphase ist viel zu lang. Gerade nach den harten Pandemie-Monaten brauchen Kinder und Jugendliche in Köln dringend mehr Möglichkeiten für Sport und Bewegung im Freien, und das ohne große Hürden. Die Öffnung der Schulhöfe macht genau das möglich.“

Hintergrund:

Im Jahr 2018 erkannte die Stadtverwaltung in der „Spielplatzbedarfsplanung“, dass das Angebot von Spiel-, Sport- und Bewegungsräumen in Köln ausbaufähig ist. Die über 270 städtisch betriebenen Schulstandorte bieten hierfür in vielen Fällen geeignete Räume. Da die Flächen bereits vorhanden sind, kann die Stadt durch die Öffnung auch weitere, ökologisch problematische Versiegelung vermeiden.


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