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Neue Flächenvorgaben für Standort Marsdorf: Klare Perspektiven für Frischezentrum und 1. FC Köln

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 09. Dezember 2021

In einem Änderungsantrag zur kommenden Ratssitzung beauftragen die Fraktionen von GRÜNEN und CDU die Verwaltung, den vorgeschlagenen Flächenbedarf für das Frischezentrum in Marsdorf deutlich zu reduzieren und dadurch die Umsetzungschancen zu erhöhen.

In dem Antrag ist vorgesehen, für das geplante Frischezentrum sowie „frischezentrumsaffine Betriebe“ auf einer Fläche von ca. 11 Hektar ein Areal anzubieten. Dies kann zum Beispiel im Bereich nördlich der Toyota-Allee liegen. Neben den daran anzupassenden Umwelt- und Verkehrsgutachten soll ein Markterkundungs-verfahren stattfinden, um Investoren für das Frischezentrum zu gewinnen.

Mit der im Änderungsantrag dargestellten Größe für das Frischezentrum bleibt in räumlicher Nähe, beispielsweise südlich der Toyota-Allee, ausreichend Platz für eine (Teil-)Verlagerung der bisher beim Geißbockheim geplanten Erweiterungsbauten des 1. FC Köln. Dies soll mit dem Antrag geprüft und gutachterlich bewertet werden. Die Verwaltung soll außerdem einen Zeitplan entwickeln, der zeigt, wie unter diesen neuen Bedingungen bis Ende 2025 das Frischezentrum Wirklichkeit werden kann.

Zum Änderungsantrag von GRÜNEN und CDU:https://wolke.netzbegruenung.de/s/4Kb4p3XtQcfQNct

Zu ändernde Vorlagen der Stadtverwaltung für die Ratssitzung:1 | 2

Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„Mit unserem geplanten Ratsbeschluss geben wir einen realistischen Auftrag an die Verwaltung. So schaffen wir Planungssicherheit für die Großmarkthändler und sichern die Versorgung der Kölner*innen mit frischen Lebensmitteln. Gleichzeitig planen wir effizient mit den vor Ort verfügbaren Flächen für das Frischezentrum, wozu beispielsweise auch eine mehrgeschossige Lösung gehören kann. Die rund 11 Hektar sind zudem eine für Investoren attraktive Größe. Auch dem FC können wir auf dieser Grundlage ein Angebot für seine Erweiterung machen.“

Bernd Petelkau, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kölner Rat, ergänzt:
„Wir wollen die Realisierungschancen des Frischezentrums steigern. Das ist das erklärte Ziel unseres Änderungsantrags. Dafür soll einerseits das Plangebiet von der Wohnbebauung weiter weg in den Norden gelegt werden, andererseits sorgen wir mit einer realistischen Verkleinerung dafür, dass das Frischezentrum wirtschaftlicher betrieben werden kann. Damit verringern wir Klagerisiken von Anwohnern ebenso wie mögliche Verstöße gegen das EU-Beihilferecht. Ein weiterer zentraler Aspekt ist das angepasste Verkehrsgutachten, mit dem wir angemessen auf die verkehrlichen Belange rund um das Frischezentrum reagieren. Letztlich schafft dieser neue Ansatz auch Spielräume, um den FC bei einer möglichen Verlagerung nach Marsdorf zu unterstützen. Mit Blick auf das Gerichtsverfahren gegen den geplanten Ausbau am Geißbockheim, wäre es fahrlässig, diese Option nicht mitzudenken.“


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