Pressemitteilung

Über die Jahre ...

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Ratsantrag: Wiedereröffnung und Stärkung der Bühnen der Stadt Köln


Veröffentlicht am: 06. Dezember 2013

Antrag von SPD und Grünen: Für ein attratkives und breitenwirksames Eröffnungsprogramm einschließlich notwendiger Werbeaktivitäten werden den Bühnen zur Spielzeit 2015/2016 einmalig 1,5 Millionen Euro als erhöhter Betriebskostenzuschuss aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt.

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat


Herrn
Oberbürgermeister Jürgen Roters
Rathaus

50667 Köln

05.12.2013

Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Wiedereröffnung und Stärkung der Bühnen der Stadt Köln

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Antragssteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Rates am 17. Dezember 2013 aufzunehmen:


Beschluss:

Der Rat der Stadt Köln beschließt:

I.
Mit der Spielzeit 2015/2016 werden die Bühnen der Stadt Köln im generalsanierten Gebäude am Offenbachplatz ihre neue Spielstätte eröffnen. Oper und Schauspiel werden ihren Spielbetrieb am angestammten Ort wieder aufnehmen können - die Kinderoper sogar mit einer eigenen Spielstätte, was im Eröffnungsprogramm besondere Berücksichtigung finden soll.
Für dieses außergewöhnliche Ereignis von bundesweiter Bedeutung möge die Betriebsleitung der Bühnen ein attraktives, qualitätvolles und kulturell reizvolles Programm für Oper, Schauspiel, Tanz und Kinderoper entwickeln.
Zusatzproduktionen für die Eröffnungspremieren sollen nachhaltig in spätere Spielzeiten wirken.

Das Eröffnungsprogramm soll ein breitenwirksam angelegtes Eröffnungsfest, Hausführungen, Konzerte, Vorplatzaktionen und weitere kulturelle Sonderveranstaltungen beinhalten. Die neuen Häuser sollen sich insbesondere allen Kölnerinnen und Kölner öffnen und sie mit diesem Programm ansprechen.
Bei Werbeaktivitäten zur Eröffnung muss eine enge Zusammenarbeit mit KölnTourismus und der Wirtschaftswerbung erfolgen. Die Neueröffnung ist für alle Werbeaktivitäten der Stadt Köln ein herausragendes Ereignis und muss entsprechend genutzt werden.
Es sollen Sponsoringpartner für das Eröffnungsprogramm aus der regionalen und überregionalen Wirtschaft gewonnen werden.
 
Für ein Eröffnungsprogramm einschließlich notwendiger Werbeaktivitäten der Bühnen werden zur Spielzeit 2015/2016 einmalig 1,5 Millionen Euro als erhöhter Betriebskostenzuschuss aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt. Das Programm ist dem Betriebsausschuss Bühnen und dem Ausschuss Kunst und Kultur mitzuteilen.

II.
Die Wirtschaftsdaten der Bühnen aus den Spielzeiten 2010/2011, 2011/2012 und 2012/2013 weisen erhebliche Defizite mit einem ursprünglichen Gesamtvolumen von ca. 6,9 Millionen Euro aus. Diese negative Hinterlassenschaft stellt für die Zukunftsplanung der Bühnen eine außerordentliche Belastung dar. Die Beschlusslage des Rates hat den Bühnen auferlegt, im Rahmen ihrer Wirtschaftsplanung durch eigene Konsolidierungsmaßnahmen dieses Gesamtdefizit bis 2017 auf ca. 5,321 Millionen Euro zu reduzieren. Eine komplette Tilgung aus eigener Kraft ist unrealistisch, sie würden den Spielbetrieb der Bühnen gefährden.
 
Die Verwaltung wird daher beauftragt, in enger Kooperation mit der Betriebsleitung der Bühnen, dem Betriebsausschuss der Bühnen und dem Finanzausschuss in 2014 ein Konzept zur Tilgung und Entschuldung der Bühnen vorzulegen.
In dem Konzept soll auch dargestellt werden, wie künftig durch ein enges Controlling ein solches Defizit wirkungsvoll verhindert werden kann ohne eine vorausschauende Planung über mehrere Spielzeiten hinweg zu stark einzuschränken.

Begründung:
Weitere Begründung erfolgt mündlich.


Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Barbara Lübbecke           gez. Jörg Frank
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin    GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer


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