Pressemitteilung

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2.148 neue Unterkunftsplätze für Flüchtlinge: Nun können Geflüchtete weitere Turnhallen verlassen


Veröffentlicht am: 06. Dezember 2016

CDU, GRÜNE und FDP haben im Hauptausschuss acht Standorte beschlossen, an denen nun insgesamt 2.148 neue temporäre Wohnplätze für Geflüchtete geschaffen werden. „Wir haben mit diesem gemeinsamen Beschluss erreicht, nachhaltige Wohnlösungen zu schaffen. An drei Standorten entstehen Gebäude in Systembauweise und an einem endlich auch in Holzbau. Sie bieten durch abgeschlossene Wohneinheiten mit Küche und Sanitärbereich auch Privatsphäre. An weiteren vier Standorten werden mobile Einheiten, Container, aufgestellt. Zukünftig sollen auch Systembauten mit bis zu drei Geschossen errichtet werden, um die Grundstücke besser auszunutzen. Damit haben wir konstruktive Lösungen erreicht, damit die Menschen die unerträglichen und teils langandauernden Notunterbringungen in Turnhallen absehbar verlassen können.", freut sich Marion Heuser, sozialpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.

CDU, GRÜNE und FDP haben im Hauptausschuss acht Standorte beschlossen, an denen nun insgesamt 2.148 neue temporäre Wohnplätze für Geflüchtete geschaffen werden.

„Wir haben mit diesem gemeinsamen Beschluss erreicht, nachhaltige Wohnlösungen zu schaffen. An drei Standorten entstehen Gebäude in Systembauweise und an einem endlich auch in Holzbau. Sie bieten durch abgeschlossene Wohneinheiten mit Küche und Sanitärbereich auch Privatsphäre. An weiteren vier Standorten werden mobile Einheiten, Container, aufgestellt. Zukünftig sollen auch Systembauten mit bis zu drei Geschossen errichtet werden, um die Grundstücke besser auszunutzen. Damit haben wir konstruktive Lösungen erreicht, damit die Menschen die unerträglichen und teils langandauernden Notunterbringungen in Turnhallen absehbar verlassen können.", freut sich  Marion Heuser, sozialpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.

Im Unterschied zur Verwaltungsvorlage in der Ratssitzung am 17.11. hätte der Alternativvorschlag der Hauptausschuss-Vorlage statt 2.148 nur 1.800 Plätze erbracht.

„Wir haben durch unseren Vorschlag nun deutlich nachgebessert und durch eine moderate Verteilung über die acht Standorte 288 Plätze mehr geschaffen. Der Standort am Loorweg, an dem bereits 78 Geflüchtete wohnen, wird vorerst nicht erweitert. Der SPD/Linke/Piraten-Vorschlag schaffte hingegen bei weitem nicht die notwendige Platzzahl. Zudem wollten die beiden Fraktionen erst einmal Mobilbauten errichten, die dann am gleichen Standort durch Systembauten abgelöst werden. Was dann während der Bauzeit aus den dort wohnenden Menschen werden sollte, konnten sie ebenso wenig erklären wie die so entstehenden doppelten Kosten.“, kritisiert Fraktionsgeschäftsführer Jörg Frank das sozialdemokratische Linke-Piraten-Bündnis. 

"Wir bedauern, dass sich die SPD aus dem bisherigen Konsens bei der Flüchtlingsunterbringung verabschiedet hat. Sie können nicht ständig fordern, Turnhallen frei zu bekommen ohne dann auch für genügend Plätze und menschenwürdige Unterkünfte einzustehen. Das haben wir nun erreicht." so Frank abschließend.

 

Köln, 6. Dezember 2016
verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer

 

Die beschlossenen Standorte im Überblick:

Lindweiler Weg, Köln-Longerich: Systembau, 78 Plätze

Erbacher Weg, Köln-Lindweiler: Holzbau, 150 Plätze

Sinnersdorfer Straße, Köln-Roggendorf: Systembau, 240 Plätze

Aloys-Boecker-Straße/Frankfurter Straße, Köln-Lind: mobile Wohneinheiten, 320 Plätze

Antoniusstraße/Auf dem Hühnerweg, Köln-Urbach: mobile Wohneinheiten, 400 Plätze

Schlagbaumsweg/Ostmerheimer Straße, Köln-Holweide: mobile Wohneinheiten, 400 Plätze

Haferkamp, Köln-Flittard: mobile Wohneinheiten, 320 Plätze

Neusser Landstraße/Blumenbergsweg, Köln-Fühlingen: Systembau, 240 Plätze



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