Pressemitteilung

Über die Jahre ...

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„Shell-Brand muss Konsequenzen haben!“


Veröffentlicht am: 10. Januar 2014

Die Serie von Schadensfällen in der Shell-Raffinerie Godorf-Wesseling hat sich gestern mit dem Großbrand eines Toluol-Tanks fortgesetzt. "Durch diesen gravierenden Toluol-Brand als weiteren Schadensfall und vor dem Hintergrund des bis heute nicht sanierten Kerosin-Desasters stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der Shell. Ganz offensichtlich ist Shell nicht in der Lage, einen störungsfreien und sicheren Betrieb der Raffinerie zu gewährleisten.", erklärt Dr. Matthias Welpmann, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

Die Serie von Schadensfällen in der Shell-Raffinerie Godorf-Wesseling hat sich gestern mit dem Großbrand eines Toluol-Tanks fortgesetzt.

"Durch diesen gravierenden Toluol-Brand als weiteren Schadensfall und vor dem Hintergrund des bis heute nicht sanierten Kerosin-Desasters stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der Shell. Ganz offensichtlich ist Shell nicht in der Lage, einen störungsfreien und sicheren Betrieb der Raffinerie zu gewährleisten.", erklärt Dr. Matthias Welpmann, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

"Wie fordern die Bezirksregierung Köln als Aufsichtsbehörde auf, Anlagen und Sicherheitskonzepte umfassend zu überprüfen. Es muss gewährleistet sein, dass der Betrieb und die Sicherheitsmaßnahmen höchsten Standards genügen.“

„Shell als Schadensverursacher hätte die Bevölkerung unmittelbar informieren müssen. Das ist nicht geschehen. Zudem sind über solche Großschadensfälle alle lokalen Medien – auch die Internet-Medien – frühzeitig zu informieren. Im Übrigen entspricht die Information durch die Kölner Berufsfeuerwehr nicht mehr den heutigen Anforderungen und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. Neben den klassischen Maßnahmen wie Sirenenalarm und Radiodurchsagen erwarten die Bürgerinnen und Bürger eine  schnelle Verbreitung von aktuellen Informationen über elektronische Medien.“, so Welpmann.

„Wir erwarten von der Bezirksregierung und der Feuerwehr, dass nun die vor Ort durchzuführenden Schadstoffmessungen nachvollziehbar und öffentlich abrufbar dokumentiert werden. Es sollte nachvollziehbar sein, wann und wo welche Messwerte ermittelt wurden. Eine pauschale Aussage, dass alle Werte jederzeit unter den geltenden Grenzwerten gelegen hätten, reicht nicht.“, so Welpmann abschließend.

Köln, 10. Januar 2014
verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer

Für Rückfragen: Dr. Matthias Welpmann


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