Pressemitteilung

Über die Jahre ...

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Trainingsgelände-Erweiterung des 1. FC Köln: Grüne für Schutz des Grüngürtels und Alternativstandort


Veröffentlicht am: 15. Dezember 2016

Es ist völlig unstrittig, dass der 1. FC Köln das Geißbockheim als seine Heimat weiterbehält und die dortigen Sportanlagen weiter nutzen kann. Aber eine Perspektive als wachstumsorientierter Verein, der in der Bundesliga wieder oben und auch in den Europaligen mitspielen möchte, hat dieser Standort nicht mehr. Deshalb legte die grüne Ratsfraktion im Stadtentwicklungsausschuss eine Alternative vor.

Die grüne Ratsfraktion legt im Stadtentwicklungsausschuss eine Alternative zur Erweiterung des FC-Trainingsgeländes vor, der die vom Bundesligaclub 1. FC Köln gewünschten Ausbaupläne optimal erfüllen und die erheblichen Eingriffe in den landschaftsgeschützten Äußeren Grüngürtel vermeiden würde.

Fraktionsvorsitzende Kirsten Jahn begründet die Standortalternative:
„Der Äußere Grüngürtels ist die größte Grünfläche und für Köln als wachsende Stadt wertvoller als je zuvor. Dieses Landschaftsschutzgebiet hat eine sehr wichtige ökologische Funktion und ist ein für alle frei zugängliches Erholungsgebiet. In den letzten Jahrzehnten erfolgten bereits zu viele irreparable Eingriffe. Weitere sind nicht mehr vertretbar, zumal es für den 1. FC Köln eine zukunftsfähige Standortalternative gäbe. “

„Den Äußeren Grüngürtel ließ in den 1920er Jahren der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer auf dem den ehemaligen Festungsring als einzigartige Parkanlage anlegen, um der Stadtbevölkerung eine Erholungsfläche zu bieten und gleichzeitig einen Ausgleich zur Enge der Stadt zu bieten.“, so Jahn weiter.

„Mit der nun betriebenen Erweiterung im Äußeren Grüngürtel wird das Erbe Adenauers mit Füßen getreten.“, kritisiert Fraktionsgeschäftsführer Jörg Frank.

„Es ist völlig unstrittig, dass der 1. FC Köln das Geißbockheim als seine Heimat weiterbehält und die dortigen Sportanlagen weiter nutzen kann. Aber eine Perspektive als wachstumsorientierter Verein, der in der Bundesliga wieder oben und auch in den Europaligen mitspielen möchte, hat dieser Standort nicht mehr. Unsere Alternative in Marsdorf erfüllt hingegen die sportlichen und geschäftlichen Interessen des Erstligisten und eröffnet ihm sogar weitere Wachstumsmöglichkeiten. Das gilt insbesondere auch für das FC-Geschäftsmodell Profis und leistungsstarken Nachwuchs zusammen zu führen. Schon heute erklärt das Management der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA, dass sie weitere Ausbau-Ambitionen haben. Das ist auch völlig nachvollziehbar, aber auch der nächste Konflikt im Äußeren Grüngürtel absehbar, während der aktuelle noch gar nicht gelöst ist.“, plädiert Frank für ein zukunftsfähiges Modell.

 

Köln, 16. Dezember 2016
verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer

Anlage: Änderungsantrag der grünen Ratsfraktion


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