Frauenförderung in Verwaltung und städtischen Unternehmen - Noch lange nicht am Ziel!

28.09.17 | Ratsfraktion, Pressemitteilung

Anlässlich der Verlängerung und Fortführung des Frauenförderplans der Stadt Köln um ein weiteres Jahr mahnen die GRÜNEN  erneut eine verstärkte Frauenförderung und Einhaltung der auch gesetzlich geforderten Frauenquote in den Geschäftsführungen, Vorständen und Führungsebenen der städtischen Unternehmen an.

Ebenso ist in der Stadtverwaltung neben der Förderung von Frauen in Spitzenpositionen und im gehobenen Dienst auch mehr Frauenförderung in der mittleren Führungsebene notwendig.

Besorgniserregend ist, dass in den Vorständen und Geschäftsführungen der städtischen Unternehmen fast nur Männer sitzen. Besonders eklatant ist dies in den Gesellschaften des Stadtwerke-Konzerns. Die aufgrund der gesetzlichen Anforderung selbst gesetzte Quote von 30% wird nicht mal annähernd erreicht.

„Die in nächster Zeit anstehenden Neubestellungen müssen als Chance genutzt werden, Frauen für die Vorstandsebenen zu gewinnen. Hier sind nun die vom Rat gewählten Aufsichtsräte und damit die Ratsfraktionen in der Pflicht, auch das Ende alter Männerbünde einzuläuten.“, fordert Luisa Schwab, frauenpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.

„Uns Grünen ist eine vollumfängliche Frauenförderung auf allen Ebenen bereits zu Beginn des städtischen Frauenförderplans essenziell gewesen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Auch die Fraktionen tragen eine enorme Verantwortung bei der Frauenförderung und sollten auf eine ausgewogene Geschlechterverteilung in öffentlichen Funktionen und Ämtern achten.“, erklärt Luisa Schwab abschließend.

Köln, 28. September 2017

verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer