Planung einer Rheinbrücke im Süden - Erst eine klare Analyse der Situation, dann die Entscheidung welche Maßnahmen die beste Lösung sind und nicht umgekehrt!

03.04.17 | Ratsfraktion, Verkehr, Stadtentwicklung, Pressemitteilung

Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat informiert:

Gemeinsame Erklärung der grünen Ratsfraktionen Bonn und Köln und der grünen Kreistagsfraktionen des Rhein-Erft-Kreises und des Rhein-Sieg-Kreises

Die GRÜNEN in der Region Köln/Bonn begrüßen das Vorhaben der Landesregierung, die im Bundesverkehrswegeplan vorgesehene neue Rheinquerung zwischen Bonn und Köln von Beginn an mit größter Offenheit und Öffentlichkeit zu planen. Sie erwarten, dass sich das nicht nur auf die Auswahl möglicher Trassenvarianten bezieht. Die Festlegung von NRW-Verkehrsminister Groschek auf eine Autobahnquerung und die nur vage Einbeziehung einer Schienenquerung sind da kontraproduktiv.

Die GRÜNEN werden sich mit folgenden Positionen an dem Prozess beteiligen:

  • Es ist ausgehend vom Istzustand (Nullvariante) in einer regionalen Netzbetrachtung zu untersuchen, welche Entwicklungen der Verkehrsverhältnisse zu erwarten sind und welche Auswirkungen die Planungsvarianten zur Rheinquerung haben werden.
    Dabei ist der Raum von der Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn bis zur Rodenkirchener Brücke in Köln unter Einbeziehung des Schienen-, Straßen- und Radverkehrs sowie des Personen- und Güterverkehrs zu betrachten.
  • Massive Beeinträchtigungen von Wohn- oder Naturschutzgebieten sind nicht akzeptabel

Ansprechpartner in den grünen Fraktionen:

GRÜNE Ratsfraktion Bonn: Rolf Beu, verkehrspolitischer Sprecher
GRÜNE Ratsfraktion Köln: Lino Hammer, verkehrspolitischer Sprecher
GRÜNE Kreistagsfraktion Rhein-Erft-Kreis: Elmar Gillet, Vorsitzender
GRÜNE Kreistagsfraktion Rhein-Sieg-Kreis: Alexandra Gauß, stellv. Vorsitzende

 

Köln, 31. März 2017

verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer