Der Kölner Stadtrat hat am 11. Juli 2017 einstimmig beschlossen, in Kooperation mit dem Klima-Bündnis eine Klimapartnerschaft mit der Organisation FECONAU* indigener Gemeinden in Peru einzugehen. „Wir sind Teil der Lösung beim Kampf gegen den Klimawandel. Dort, wo wir leben und wirtschaften, wird kein Regenwald vernichtet.“, sagen die indigenen Völker am Amazonas. „Das macht die Allianz zwischen europäischen Städten und den indigenen Völkern so interessant.“, erklärte Bürgermeister Andreas Wolter (GRÜNE) in der Ratssitzung. " />

Rat einstimmig für neue Klimapartnerschaft mit Indigenen im Amazonasgebiet

17.07.17 | Ratsfraktion, Umwelt, Pressemitteilung

GRÜNE: „Klares Zeichen gegen den Klimawandel!"

Der Kölner Stadtrat hat am 11. Juli 2017 einstimmig beschlossen, in Kooperation mit dem Klima-Bündnis eine Klimapartnerschaft mit der Organisation FECONAU* indigener Gemeinden in Peru einzugehen.

„Wir sind Teil der Lösung beim Kampf gegen den Klimawandel. Dort, wo wir leben und wirtschaften, wird kein Regenwald vernichtet.“, sagen die indigenen Völker am Amazonas.

„Das macht die Allianz zwischen europäischen Städten und den indigenen Völkern so interessant.“, erklärte Bürgermeister Andreas Wolter (GRÜNE) in der Ratssitzung.

„Vor allem für Köln, denn beim Pro-Kopf Ausstoß an CO2 sind wir in NRW leider ganz weit vorne. Deshalb wollen wir die Indigenen bei ihrer kommunalen Daseinsvorsorge und damit aktiv den Klimaschutz stärken. Wir reden hier über eine kleine Geste mit großer Wirkung!“, begründet Andreas Wolter die neue Klimapartnerschaft, die von CDU, GRÜNE und GUT gemeinsam beantragt wurde.

Das Amazonasbecken ist die grüne Lunge der Erde und damit ihr größter CO2 Speicher. Derzeit speichert sie noch etwa das 10-fache von dem, was die Weltbevölkerung jährlich an CO2 produziert. Mit der Abholzung gehen diese Speicher verloren.

„Angesichts der drängenden Probleme sind besonders auf lokaler Ebene Konzepte gefragt, mit denen sich auch unabhängig von den oft langwierigen, internationalen Verhandlungen Fortschritte erzielen lassen.“, erläutert Wolter die konkreten kommunalen Wirkungsmöglichkeiten.

In diesem Jahr rückt die Rheinregion mit der UN-Weltklimakonferenz vom 6. bis 17. November in Bonn in Sachen Klimaschutz in den Mittelpunkt. Vom 4. bis zum 5. November werden sich im Kölner Rathaus Vertreter der indigenen Völker aus der ganzen Welt zur Vorbereitung der UN-Weltklimakonferenz treffen.

Köln, 12. Juli 2017

verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer

* Federacíon de Comunidades Nativas del Ucayali y Afluentes (FECONAU) is the representative indigenous organization of the native communities settled in the basins of the rivers Callería, Utuquinía, Aguaytía and the middle part of the Ucayali river in the Ucayali region in the Central Forest of Peru.