Ehrenfeld

Max Becker: Keine Planung ohne Bürger*innenbeteiligung

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 24. April 2020

Am 6. Februar hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, das Max-Becker-Areal zu entwickeln. Dabei ist eine angemessene und frühzeitige Beteiligung der Bürger*innen vorgesehen.

Die GRÜNEN Ehrenfeld begrüßen den am 6. Februar 2020 getroffenen Ratsbeschluss zur Entwicklung des Max-Becker-Areals. „Es ist gut, dass nun laut Ratsbeschluss dem Bebauungsplanverfahren ein städtebaulicher Wettbewerb voran gestellt wird. Denn dieser birgt ein hohes Maß an Mitwirkungsmöglichkeit“, erklärt Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung (BV) Ehrenfeld. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es sich um eine sehr große Fläche von über 10 Hektar handelt, deren Entwicklung bereits jetzt schon großes öffentliches Interesse geweckt hat, sei das wichtig. 

Damit vor allem die Bürger*innen angemessen beteiligt werden, hatten die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Ehrenfeld gemeinsam mit allen anderen Parteien und Einzelmandatsträger*innen bereits zur ausgefallenen BV-Sitzung im März 2020 einen Antrag gestellt, der eine angemessene und frühzeitige Beteiligung der Bürger*innen vorsieht (https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=765354&type=do&). „Dabei muss klar sein, dass keinerlei planungsrelevante Aktivitäten vor der Bürger*innenbeteiligung stattfinden“ dürfen“, mahnt Christiane Martin an. Auch die Auslobung des Wettbewerbs dürfe erst danach erfolgen, denn dabei würden Kriterien festgeschrieben, die später auf die Entwicklung maßgeblich Einfluss nehmen. „Da unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Pandemie eine Bürger*innenbeteiligung schwer durchführbar ist und auch nicht abgesehen werden kann, wann sich das ändert, fordern wir, dass das weitere Verfahren so lange ruhen muss, bis sich die Bedingungen geändert haben“, so Christiane Martin weiter. Der auf der Webseite des Investors (https://www.pandion.de/max-becker-areal/) avisierte Zeitplan, der beinhaltet, dass die Organisation und Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs unter Einbindung der Öffentlichkeit bis 2021 erfolgen soll, müsse dann ernsthaft hinterfragt und angepasst werden. 

Pressekontakt: Christiane Martin, Mobil: 0179-5975879


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