Innenstadt/Deutz

Aktuelles / Pressemitteilungen

Pop-Up Biergarten am Rheinufer – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt fordern sofortige Nachbesserungen für den Radverkehr

Da der Radweg am Konrad-Adenauer-Ufer nördlich der Hohenzollernbrücke aktuell gesperrt ist, hat die Eröffnung des Pop-Up Biergartens in genau diesem Bereich am Rheinufer dazu geführt, dass für Radfahrende keine Nord-Süd-Verbindung am Rhein mehr möglich ist. Die beliebte Radverbindung am Rhein, welche gleichzeitig als Europa-, Deutschland- und Kölnroute offiziell ausgewiesen ist (EuroVelo 15 - „Rheinradweg“), wird unterbrochen, ohne dass den Radfahrenden eine angemessene Alternative angeboten wird. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt fordern sofortige Nachbesserungen, damit der Radverkehr ohne Unterbrechung weiterhin am Rheinufer entlanggeführt werden kann.

Derya Karadag, Ratskandidatin für den Wahlkreis Köln 04, der diesen Teil des Konrad-Adenauer-Ufers einschließt, erklärt: „Pop-Up Biergärten sind eine sinnvolle Maßnahme, um gerade während der Corona-Pandemie sogenannte Hot Spots zu entzerren und den Bürger*innen Sicherheit im Rahmen des Pandemieschutzes zu geben. Allerdings ist es unverständlich, warum für einen Biergarten die beliebte Radverbindung am Rhein unterbrochen werden muss, wo es doch weiter nördlich, z.B. auf dem Parkplatz an der Bastei, konfliktärmere Flächen gibt. Ich setze mich dafür ein, dass schnell eine Lösung für den Radverkehr gefunden wird.“

David Lutz, Ratskandidat für die Altstadt Süd und Sprecher des Arbeitskreises Mobilität ergänzt: „Hier zeigt sich deutlich, dass das Fahrrad in Köln noch nicht als echtes Verkehrsmittel akzeptiert ist – dem Autoverkehr hätte man eine solche Sperrung nicht zugemutet. Wir müssen nicht nur die Radverbindung auf Höhe des Biergartes wiederherstellen, sondern auch endlich eine durchgehende schnelle Nord-Süd-Querung am Rheinufer durch eine geschützte Radspur auf der Rheinuferstraße schaffen. Dies vermeidet auch die existierenden Konflikte zwischen Radfahrenden und Fußgänger*innen am Rheinufer.“

18.08.2020

Nach dem erfolgreichen Start an der Vogelsanger Strasse – Grüne Köln Innenstadt/ Deutz fordern die dauerhafte Sperrung der Vogelsanger Strasse für den Autoverkehr und die Errichtung weiterer Ausgleichsflächen für die Nachtschwärmer.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz begrüßen die erfolgreiche Umsetzung ihres Vorstoßes, durch Straßensperrungen eine Alternativen für das Nachtleben anzubieten und so für Entzerrungen von Hot Spots beizutragen und fordert die Ausweitung des Konzepts auf weitere Standorte in der Innenstadt.

Der Start des von der IG-Gastro an der Vogelsangerstrasse errichteten Biergartens konnte durch die gute Kooperation zwischen der Stadt und der IG-Gastro in kürzester Zeit vollzogen werden und fand eine breite Unterstützung. Beim Radverkehr im Eingangsbereich des Pop Up Biergartens sowie bei dem Müllaufkommen auf den Wiesen in unmittelbarer Nähe muss nachgebessert werden. Allerdings zeigt die weitgehend positive Bilanz sowohl in Bezug auf die Einhaltung des Pandemieschutzes bei dem Biergarten als auch in Bezug auf die Situation bei dem nahegelegnen Hot Spot am Stadtgarten, dass die bereits am 23. Mai von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz erstmalig formulierte Forderung von Ausgleichflächen der richtige Lösungsansatz für das Feiern im öffentlichen Raum in Corona-Zeiten ist.

Daher fordern wir als weitere Maßnahme die Einrichtung einer zusätzlichen  Ausgleichfläche im Abschnitt Eifelwall, am Gleisdreieck zwischen Eifelstrasse und Gabelsberger/Rudolf Amelunxen Str (Nähe Volksgarten). In dem bereits für den Autoverkehr gesperrten Abschnitt unter den Eisenbahnbrücken wäre Platz für die Menschen, die auf der benachbarten Zülpicher Strasse und dem Ring wortwörtlich vor geschlossenen Clubs stehen.

Die positive Erfahrungen des vergangenen Wochenendes haben aber auch verdeutlicht, dass die Sperrung der Vogelsanger Strasse den inneren Grüngürtel in dem Bereich aufwertet und den Bürger*innen einen bedeutenden Freizeit- und Erholungsgewinn bringen würde. Aus diesem Grund fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die dauerhafte Sperrung der Vogelsanger Strasse für den Autoverkehr.

20.07.2020

Sollte unsere Gesellschaft nicht weiter sein? – Parität statt Boys Club!

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an der politischen Macht ist kein Selbstläufer, wie die Diskussionen um Frauenquoten und Paritätsgesetze zeigen. Während andere Parteien noch über eine Frauenquote diskutieren, garantiert das Frauenstatut von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seit 1986, dass die Hälfte der Macht in der Partei Frauen gehört. 

Doch neben der Vergabe politischer Ämter gilt es auch, die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum zu erhöhen, in Köln sind jedoch lediglich 11% der Strassen und Plätzen nach Frauen genannt.

Der Ortsverband Innenstadt/Deutz der Grünen Köln begrüßt daher ausdrücklich, dass am heutigen Donnerstag am Anna-Schneider-Steig ein erstes Zusatz-Schild für die im Rheinauhafen nach Frauen benannt Straßen vom Bezirksbürgermeister Andreas Hupke offiziell eingeweiht wurde. 
Die weitgehend unbekannte Kölnerin Anna Schneider war Vorkämpferin für Frauenrechte, Gründerin des ersten Arbeiterinnenvereins und setzte sich für das Frauenwahlrecht ein.

Derya Karadag, Sprecherin des Ortsverbands Innenstadt/Deutz der Grünen Köln kommentiert dazu: „Mehr Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum zu schaffen ist auch heute noch eine lange und harte Auseinandersetzung. Ich möchte mich daher explizit bei dem Frauengeschichtsverein und dem Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen (AKF) für ihre unermüdliche Arbeit für alle Frauen in Köln bedanken!“

Sandra Schneeloch, Mitglied des Kreisvorstands der Grünen Köln ergänzt: „Wir müssen auch in anderen Bereichen der Stadt in Sachen Parität endlich weiterkommen. Die Top Positionen unserer kommunalen Beteiligungen sind in Köln lediglich zu 15,3% mit Frauen besetzt. Wir brauchen in den Führungsebenen und Aufsichtsräte unserer städtischen Unternehmen keine „Boys Clubs“, sondern dringend eine Quotierung.

Um auch im Kommunal-Wahlkampf einen Fokus auf frauenspezifische Themen zu legen, plant Derya Karadag Frauenstände durchzuführen und erklärt hierzu: „Wenn 5 Politiker mit 5 weiteren Männern über den FC diskutieren hat keine Frau Interesse, sich an dem Stand über Politik zu informieren. Deshalb werden wir Wahlkampfstände, die nur mit Frauen besetzt sind, ausprobieren und uns auch zukünftig für eine strukturelle und kulturelle Veränderung des Politikbetriebs stark machen.“

Auch aus feministischer Perspektive unterstützen die Grünen Köln-Innenstadt/Deutz daher Henriette Reker für eine zweite Amtszeit als Oberbürgermeisterin und ihre Ankündigung: „Köln muss weiblicher werden".

16.07.2020

Platz schaffen, nicht wegschaffen – Grüne Köln Innenstadt/ Deutz fordern Ausgleichsflächen für das Nachtleben und mehr Anwohnerschutz!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz setzen auch in Zeiten der COVID-19 Pandemie auf Prävention und ein lösungsorientiertes Miteinander, statt auf Verbote und Repressalien. Aus diesem Grund halten wir die angedrohten Platzschließungen und das Verweilverbot an öffentlichen Plätzen in der Kölner Innenstadt weiterhin nicht für zielführend.

Das letzte Wochenende hat gezeigt, dass Platzsperrungen und Verweilverbote keine Besserung bringen. Bezirksbürgermeister Andreas Hupke erklärt: “Der von uns befürchtete Verdrängungseffekt ist durch das Verweilverbot am Brüsseler Platz eingetreten und hat das nächtliche Treiben unter anderem auf die Mauer im Stadtgarten verlagert.“

Derya Karadag, Sprecherin der Grünen Köln Innenstadt/Deutz erklärt: „Die Stadt muss kurzfristige, tragfähige Konzepte erarbeiten, um Anwohner*innen in der Innenstadt zu schützen und ein alternatives Nachtleben auch in Corona Zeiten zu ermöglichen.“

Da Clubs und Diskotheken geschlossen haben, verlagern die Kölner*innen ihr Nachtleben nach draußen. Dies bringt Ruhestörungen und ein erhebliches Müllaufkommen mit sich. Während die Gastronomie der minutiösen Kontrolle durch das Ordnungsamt unterliegt und nach 24 Uhr keine Außengastronomie anbieten darf, fehlt die Durchsetzungsfähigkeit des Ordnungsamts beim Feiern im Freien. Die Stadt darf in der aktuellen Situation nicht nur reagieren.

Für die nächsten Wochenenden fordern die Grünen Köln Innenstadt/Deutz daher die Schaffung von kurzfristigen Ausgleichsflächen in der Innenstadt, wo soziales Zusammenkommen mit Abstand möglich ist.

Die Grünen Köln Innenstadt/Deutz fordern die Sperrung der Vogelsanger Str. zwischen Innere Kanalstraße und Albrecht-Dürer Platz nach 19 Uhr für Autos. Damit soll kurzfristig eine temporäre Ausgleichsfläche für das Kölner Nachtleben – vor allem an den Wochenenden – geschaffen werden.

Martin Herrndorf von der Agora Köln und Grüner erklärt hierzu: „Die Vogelsanger Str. ist auf diesem Teilstück als Ausgleichsfläche besonders geeignet, da sie genug Platz für Abstände bietet,  und zudem bereits fest installierte sanitäre Anlagen  bestehen. In weiterer Vorteil wäre, dass es keine direkten Anwohner*innen in der Umgebung gibt, sodass eine schnelle Entlastung auch für die Anwohner*innen geschaffen würde.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz appelliert an die Vernunft aller Menschen, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen, die geltenden Abstandsgebote einzuhalten und Ruhezeiten mit Blick auf den Schutz der Anwohner*innen ernst zu nehmen.

Ferner fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die sofortige Einrichtung eines runden Tisches, indem der Krisenstab mit Bezirksvertreter*innen, Gastronomie, den Anwohner*innen, sowie den Ordnungsbehörden in Austausch kommt.

Unsere Gesellschaft steht erst am Anfang des Corona-Sommers und die Grünen Innenstadt/Deutz möchten einen verantwortungsvollen Umgang mit allen Interessenlagen in der Innenstadt und Deutz eröffnen.

03.07.2020

 

Manège frei“: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz verabschiedet Bezirkswahlprogramm und wählt starkes Team für die Innenstadt.

Es hatte etwas von Woodstock, als die Innenstadt-Grünen Ihre Wahlaufstellung zwischen Blumenkübeln und Freilandhühnern auf dem Gelände des Kölner "Urban Gardening Projekts" NeuLand e.V. am vergangenen Wochenende abhielten.

In einem Zirkuszelt, welches als Versammlungsort diente, wurde bei der zweitägigen Versammlung am Samstag zunächst das Wahlprogramm der Grünen für den Wahlbezirk Innenstadt/Deutz verabschiedet.

Darin setzten sich die Grünen unter anderem für eine lebenswerte Innenstadt mit mehr Bäumen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie bezahlbarem Wohnraum ein. Das Mobilitätskonzept der Innenstadt-Grünen stellt zu Fußgehende und Radfahrende in den Vordergrund. „Lasst uns z.B. von Barcelona lernen und das Superblocks Konzept von verkehrsarmen Viertel mit Einbahnstraßenführung auch nach Köln bringen“, fordert die Vorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz Antje Kosubek. Bezirksbürgermeister Andreas Hupke setzt auf einen entschiedenen Kampf für bezahlbaren Wohnraum und heterogene Viertel. „Dafür muss die Stadt Köln alles tun, was in ihren Kräften steht! Für eine simple Wohnung in der Innenstadt pro Quadratmeter über zwanzig Euro zu verlangen, ist nicht akzeptabel“, stellte er unter großem Applaus der Versammlung fest.

Am Samstag wurden auch die Kandidat*innen für die innerstädtischen Direktwahlkreise für die bevorstehende Kommunalwahl gewählt. Auf den Wahlbezirk Innenstadt 01 (Altstadt Süd, Severinsviertel) wurde der 41-jährige IT-Projektmanager Dr. David Lutz als Kandidat nominiert. Südlich des Rings, im Wahlbezirk 02 (Neustadt Süd), geht Marion Heuser (60), aktuelle sozialpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion, noch einmal ins Rennen. Im Wahlbezirk 03 (Rudolfplatz, Schaafenstr. , Barbarossaplatz, Rathenauviertel) geht Lino Hammer, 32, erstmalig als Direktkandidat in den Wahlkampf. Er sitzt jedoch bereits seit 2013 im Rat der Stadt Köln und ist seit 2018 deren hauptamtlicher Fraktionsgeschäftsführer. Für die Wahlbezirke 4 (Belgisches Viertel, Friesen- und Kunibertsviertel) und 05 (Agnesviertel, Eigelstein) wurden die 35-jährige Rechtsanwältin Derya Karadag und die 39-jährige Bankdirektorin Sandra Schneeloch (39) nominiert. Den Wahlbezirk 06 (Deutz und Altstadt) will der Ratsherr Hans Schwanitz holen.
Diese Nominierungen müssen noch am 20. Juni von einer Kreismitgliederversammlung bestätigt werden.

Ebenfalls bunt gemischt ist die Liste für die Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz, die am Sonntag gewählt wurde. Die Fraktionsvorsitzende Antje Kosubek (47) und der Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (70) wurden als Spitzenduo bestätigt. Antje Kosubek wurde mit 100 % Zustimmung auf den ersten Listenplatz gewählt. Auf den weiteren nächsten Plätzen der Liste stehen mit Mildred Utku (51), Dr. Martin Herrndorf (39), Maj-Britt Sterba (30), Stefan Fischer (50), Nicole Heinrichs (35), Claus Vinçon (63), Julie Cazier (48) und Ismail Arabaci (39) eine Mischung aus erfahrenen Bezirksvertreter*innen und neue Kandidat*innen aus der Partei und der Zivilgesellschaft auf der Liste. Dabei setzte sich der Fahrradaktivist Martin Herrendorf gegen den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Claus Vinçon auf den 4. Platz durch. Dieser sieht jedoch mit Listenplatz acht sehr gute Chancen, bei der Kommunalwahl im kommenden September direkt wieder in die Bezirksvertretung gewählt zu werden.

16.06.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz begrüßen Radspur auf der Rheinuferstraße – plädieren aber für eine weitergehendere Lösung!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz begrüßen die Mitteilung der Stadt Köln, zwischen Deutzer Brücke und Malakoffturm auf der Rheinuferstraße eine Autospur für den Radverkehr umzuwidmen. Gleichzeitig verweisen sie jedoch darauf, dass mit einfachen Mitteln die geplante Radspur bis zur Südbrücke verlängert werden kann. Sie fordern die Stadt daher auf, diesmal auf das übliche „Klein-Klein“ zu verzichten und eine bessere Lösung für den Radverkehr bereitzustellen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz ist sich sicher, dass durch Umwidmung von Abbiegespuren zur und von der Agrippinawerft eine Radspur auf der Straße zwischen Südbrücke und Ubierring eingerichtet werden kann, ohne dass sich die Verkehrssituation für Autofahrende auf der Rheinuferstraße signifikant verändert. Neben den deutlichen Verbesserungen für zu Fuß Gehende und Radfahrende am Rheinufer würde ebenfalls der Überweg vom Römerpark zur Agrippinawerft entschärft.

Claus Vinçon, Mitglied der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Innenstadt erklärt: „Mit der Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn kommen wir unserem Ziel, eine schnelle Nord-Süd-Verbindung in Rheinnähe für Radfahrende zu schaffen, einen Schritt näher. Gleichzeitig schaffen wir mehr Platz für zu Fuß Gehende auf der Rheinuferpromenade, die dann dort endlich ohne Behinderung durch den Radverkehr flanieren können. Wir wollen solche Verbesserungen aber nicht nur zwischen Deutzer Brücke und Schokoladenmuseum, sondern bis zur Südbrücke sehen, und werden einen ergänzenden Antrag in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt, am 04.06.2020, stellen. Weiterhin brauchen wir noch vor Beginn der Bauarbeiten am Rheinufer eine Fahrspur für den Radverkehr im Rheinufertunnel.“

David Lutz, Mitglied im Vorstand des Ortsverbands Innenstadt/Deutz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln, ergänzt: „Die Stadt Köln plant, in diesem Jahr die Fahrradspuren auf den Ringen zwischen Rudolfplatz und Ubierring fertig auszubauen. Durch diese Maßnahme werden am Ubierring noch mehr Radfahrende auf die Rheinuferstraße fahren wollen. Die einfach umzusetzende Spur zwischen Ring und Südbrücke garantiert auch nach Süden hin eine ausreichende Infrastruktur für die Radfahrenden.“

04.06.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz lehnen Sperrung von innenstädtischen Plätzen ab - PLATZ SCHAFFEN, STATT WEGSCHAFFEN!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz halten eine zeitweise Sperrung mit Verweilverboten von Plätzen wie dem Rheinboulevard oder dem Brüsseler Platz und vom Stadtdirektor Keller gestern verfügt für unverhältnismäßig sowie nicht zielführend. Die Stadt greift mit solchen Maßnahmen willkürlich in die Grundrechte der Bürger*innen ein, ohne tatsächlich eine Lösung anzubieten. Für die GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz steht der Gesundheitsschutz in Zeiten von Corona weiterhin an erster Stelle. Wir müssen Rücksicht nehmen und vor allem Risikogruppen schützen. Wir gehen aber davon aus, dass mit der Sperrung die Herausforderung lediglich an andere Orte in der Innenstadt, wie den Aachener Weiher, den Hohenzollernring, den Neusser Platz, den Rathenauplatz, den Chlodwigplatz, den Stadtgarten, etc. verlagert wird.

Derya Karadag, Sprecherin desOrtsverbands Innenstadt/Deutz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln erklärt: „Gerade bei schönem Wetter treibt es die Bürger*innen vermehrt in die Parks und auf sonnige Plätze. Es handelt sich oft um junges Publikum und Innenstädter*innen, die aufgrund der beengten Wohnverhältnisse in der City keinen Balkon oder gar Garten haben. Aus diesem Grund ist der Aufenthalt an öffentlichen Plätzen für die Innenstädter*innen derzeit umso wichtiger. Wir müssen lernen, verantwortungsvoll mit dem Virus umzugehen, werden aber nicht auf unser Veedel verzichten.“

Vorstandsmitglied David Lutz ergänzt: „Bei der Eindämmung des Coronavirus in Köln müssen selbstverständlich die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachtet sowie diese bei eindeutigen Verletzungen vom Ordnungsamt durchgesetzt werden. Mit der Einrichtung von sogenannten Popup Bikelanes und temporären Spielstraßen stehen der Stadt Köln jedoch geeignete Mittel zur Verfügung, um ausreichend Platz in der Innenstadt zu garantieren. Die Sperrung von vermeintlichen Hotspots löst keine Probleme und missachtet den Wunsch der Kölner*innen nach Aufenthalt und Bewegung in ihrer Stadt. Es muss mehr Platz im öffentlichen Raum geschaffen werden, statt weggeschaffen!“

23.05.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern die kurzfristige Einrichtung temporärer Spielstraßen in der Innenstadt

Familien tragen eine schwere Last bei der Bekämpfung von Covid-19. Insbesondere in den dicht besiedelten Veedeln der Innenstadt, in denen die Raumverhältnisse oftmals beengt sind, müssen dringend sichere Bewegungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden, um deren Drang nach Spiel gerecht zu werden und Familien dadurch insgesamt zu entlasten. Dafür muss zusätzlich zu den Spielplätzen und Parks mehr Raum zum Spielen und Toben in der Innenstadt geschaffen werden. Denn zum sicheren Spiel gehört auch, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Daher fordern wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz, die kurzfristige Einrichtung temporärer Spielstraßen in der Innenstadt durch die befristete Sperrung wenig frequentierter Straßen für den motorisierten Individualverkehr. Diese Straßen sollten im unmittelbaren Umfeld von Parks und Spielplätzen errichtet werden, um diese zu entlasten, aber auch in Straßenabschnitten, in deren Umgebung Grünflächen knapp sind.
Folgende Straßen sollten für eine solche Maßnahme berücksichtigt werden:
Eburonenstraße, Kartäuserwall, Boisseréestraße, Melchiorstraße, Neue Maastrichter Straße, Genter Straße, Gilbachstraße, Helenenwallstraße, Deutzer Freiheit, Thusneldastraße.

Mehr Platz zum Spielen im öffentlichen Raum – dies hilft den Familien, den dringenden Bedarf der Kinder nach Bewegung und Spiel verantwortungsvoll zu erfüllen, indem die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet werden kann.

07.05.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern kurzfristige Maßnahmen zum Ansteckungsschutz bei geändertem Mobilitätsverhalten in Köln

Die Corona-Pandemie fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern ein Umdenken im öffentlichen Raum. Viele gewohnte Aktivitäten sind nicht mehr durchführbar, und zu anderen Menschen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Allerdings kann durch die autofokussierte Gestaltung der Straßen und Wege häufig der Mindestabstand nicht eingehalten werden, weil sowohl für zu Fuß Gehende als auch für Radfahrende keine Ausweichmöglichkeit besteht. Da gleichzeitig der Autoverkehr massiv zurückgegangen ist, fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die folgenden Maßnahmen möglichst schnell umzusetzen, um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen:

  • Sperrung von Parkplätzen auf Ehrenstraße, Severinstraße, Eigelstein und Deutzer Freiheit, um den dort wieder einkaufenden Menschen die Einhaltung des Mindestabstands zu gewähren.
  • Temporäre Radwege („Pop Up Bike Lanes“) auf Ost-West-Achse, Rheinuferstraße und den Ringen, damit die Radfahrenden bei bis zu 220% mehr Radverkehr untereinander den Mindestabstand einhalten können.
  • Aufhebung der noch bestehenden Radwegbenutzungspflicht, wie es der Rat der Stadt Köln bereits 2015 beschlossen hat, um Abstand zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden zu ermöglichen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern die Stadt Köln auf, das veränderten Mobilitätsverhalten ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu berücksichtigen und durch die oben genannten Maßnahmen das Ansteckungsrisiko der Bevölkerung zu reduzieren.

Dies hilft auch, eine zweite „Corona-Welle“ zu verhindern und eine Rückkehr zu geschlossenen Schulen, Geschäften und Firmen zu vermeiden.

23.04.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz begrüßt die Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen in Köln und NRW

Die Diskussion um solch eine Pflicht wurde seit dem Ausbruch des Virus kontrovers geführt und betrifft die Kölner Innenstadt mit vielen ÖPNV-Knotenpunkt sowie den dichten Geschäften insbesondere. Für uns BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz bedeutet das Tragen einer Maske im ÖPNV oder an hoch-frequentierten Orten, wie Supermärkten, Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen. Es mag zwar kein persönlicher Schutz sein, aber wenn mehr Menschen eine selbst genähte Maske tragen, kann jede und jeder dazu beitragen, dass sich weniger Leute infizieren.

Daher begrüßen wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die heutige Entscheidung der Landesregierung zur Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen in Köln und NRW. Die Pflicht sollte dennoch regelmäßig vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitslage überprüft werden. Zudem möchten wir unterstreichen, dass es vorrangig um eine Bedeckung für Mund und Nase geht. Neben selbst genähten Masken helfen daher Schals o.Ä. ebenfalls.

Wir begrüßen eine solche Pflicht, da diese hilft, auch aus der Ausnahmesituation zurückzukehren und die grundrechtlichen, wie die Versammlungsfreiheit und wirtschaftlichen Einschränkungen zu lockern.

22.04.2020

21.09.2020
OV 1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:30
Ebertplatz 23
05.10.2020
OV1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:00
19.10.2020
OV 1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:30
Ebertplatz 23
02.11.2020
OV1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:00
16.11.2020
OV 1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:30
Ebertplatz 23