Innenstadt/Deutz

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Aktuelles/Pressemitteilungen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz lehnen Sperrung von innenstädtischen Plätzen ab - PLATZ SCHAFFEN, STATT WEGSCHAFFEN!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz halten eine zeitweise Sperrung mit Verweilverboten von Plätzen wie dem Rheinboulevard oder dem Brüsseler Platz und vom Stadtdirektor Keller gestern verfügt für unverhältnismäßig sowie nicht zielführend. Die Stadt greift mit solchen Maßnahmen willkürlich in die Grundrechte der Bürger*innen ein, ohne tatsächlich eine Lösung anzubieten. Für die GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz steht der Gesundheitsschutz in Zeiten von Corona weiterhin an erster Stelle. Wir müssen Rücksicht nehmen und vor allem Risikogruppen schützen. Wir gehen aber davon aus, dass mit der Sperrung die Herausforderung lediglich an andere Orte in der Innenstadt, wie den Aachener Weiher, den Hohenzollernring, den Neusser Platz, den Rathenauplatz, den Chlodwigplatz, den Stadtgarten, etc. verlagert wird.

Derya Karadag, Sprecherin desOrtsverbands Innenstadt/Deutz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln erklärt: „Gerade bei schönem Wetter treibt es die Bürger*innen vermehrt in die Parks und auf sonnige Plätze. Es handelt sich oft um junges Publikum und Innenstädter*innen, die aufgrund der beengten Wohnverhältnisse in der City keinen Balkon oder gar Garten haben. Aus diesem Grund ist der Aufenthalt an öffentlichen Plätzen für die Innenstädter*innen derzeit umso wichtiger. Wir müssen lernen, verantwortungsvoll mit dem Virus umzugehen, werden aber nicht auf unser Veedel verzichten.“

Vorstandsmitglied David Lutz ergänzt: „Bei der Eindämmung des Coronavirus in Köln müssen selbstverständlich die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln beachtet sowie diese bei eindeutigen Verletzungen vom Ordnungsamt durchgesetzt werden. Mit der Einrichtung von sogenannten Popup Bikelanes und temporären Spielstraßen stehen der Stadt Köln jedoch geeignete Mittel zur Verfügung, um ausreichend Platz in der Innenstadt zu garantieren. Die Sperrung von vermeintlichen Hotspots löst keine Probleme und missachtet den Wunsch der Kölner*innen nach Aufenthalt und Bewegung in ihrer Stadt. Es muss mehr Platz im öffentlichen Raum geschaffen werden, statt weggeschaffen!“

23.05.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern die kurzfristige Einrichtung temporärer Spielstraßen in der Innenstadt

Familien tragen eine schwere Last bei der Bekämpfung von Covid-19. Insbesondere in den dicht besiedelten Veedeln der Innenstadt, in denen die Raumverhältnisse oftmals beengt sind, müssen dringend sichere Bewegungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden, um deren Drang nach Spiel gerecht zu werden und Familien dadurch insgesamt zu entlasten. Dafür muss zusätzlich zu den Spielplätzen und Parks mehr Raum zum Spielen und Toben in der Innenstadt geschaffen werden. Denn zum sicheren Spiel gehört auch, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Daher fordern wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz, die kurzfristige Einrichtung temporärer Spielstraßen in der Innenstadt durch die befristete Sperrung wenig frequentierter Straßen für den motorisierten Individualverkehr. Diese Straßen sollten im unmittelbaren Umfeld von Parks und Spielplätzen errichtet werden, um diese zu entlasten, aber auch in Straßenabschnitten, in deren Umgebung Grünflächen knapp sind.
Folgende Straßen sollten für eine solche Maßnahme berücksichtigt werden:
Eburonenstraße, Kartäuserwall, Boisseréestraße, Melchiorstraße, Neue Maastrichter Straße, Genter Straße, Gilbachstraße, Helenenwallstraße, Deutzer Freiheit, Thusneldastraße.

Mehr Platz zum Spielen im öffentlichen Raum – dies hilft den Familien, den dringenden Bedarf der Kinder nach Bewegung und Spiel verantwortungsvoll zu erfüllen, indem die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet werden kann.

07.05.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern kurzfristige Maßnahmen zum Ansteckungsschutz bei geändertem Mobilitätsverhalten in Köln

Die Corona-Pandemie fordert von allen Bürgerinnen und Bürgern ein Umdenken im öffentlichen Raum. Viele gewohnte Aktivitäten sind nicht mehr durchführbar, und zu anderen Menschen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Allerdings kann durch die autofokussierte Gestaltung der Straßen und Wege häufig der Mindestabstand nicht eingehalten werden, weil sowohl für zu Fuß Gehende als auch für Radfahrende keine Ausweichmöglichkeit besteht. Da gleichzeitig der Autoverkehr massiv zurückgegangen ist, fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die folgenden Maßnahmen möglichst schnell umzusetzen, um die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen:

  • Sperrung von Parkplätzen auf Ehrenstraße, Severinstraße, Eigelstein und Deutzer Freiheit, um den dort wieder einkaufenden Menschen die Einhaltung des Mindestabstands zu gewähren.
  • Temporäre Radwege („Pop Up Bike Lanes“) auf Ost-West-Achse, Rheinuferstraße und den Ringen, damit die Radfahrenden bei bis zu 220% mehr Radverkehr untereinander den Mindestabstand einhalten können.
  • Aufhebung der noch bestehenden Radwegbenutzungspflicht, wie es der Rat der Stadt Köln bereits 2015 beschlossen hat, um Abstand zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden zu ermöglichen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz fordern die Stadt Köln auf, das veränderten Mobilitätsverhalten ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu berücksichtigen und durch die oben genannten Maßnahmen das Ansteckungsrisiko der Bevölkerung zu reduzieren.

Dies hilft auch, eine zweite „Corona-Welle“ zu verhindern und eine Rückkehr zu geschlossenen Schulen, Geschäften und Firmen zu vermeiden.

23.04.2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz begrüßt die Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen in Köln und NRW

Die Diskussion um solch eine Pflicht wurde seit dem Ausbruch des Virus kontrovers geführt und betrifft die Kölner Innenstadt mit vielen ÖPNV-Knotenpunkt sowie den dichten Geschäften insbesondere. Für uns BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz bedeutet das Tragen einer Maske im ÖPNV oder an hoch-frequentierten Orten, wie Supermärkten, Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen. Es mag zwar kein persönlicher Schutz sein, aber wenn mehr Menschen eine selbst genähte Maske tragen, kann jede und jeder dazu beitragen, dass sich weniger Leute infizieren.

Daher begrüßen wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln Innenstadt/Deutz die heutige Entscheidung der Landesregierung zur Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen in Köln und NRW. Die Pflicht sollte dennoch regelmäßig vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitslage überprüft werden. Zudem möchten wir unterstreichen, dass es vorrangig um eine Bedeckung für Mund und Nase geht. Neben selbst genähten Masken helfen daher Schals o.Ä. ebenfalls.

Wir begrüßen eine solche Pflicht, da diese hilft, auch aus der Ausnahmesituation zurückzukehren und die grundrechtlichen, wie die Versammlungsfreiheit und wirtschaftlichen Einschränkungen zu lockern.

22.04.2020


15.06.2020
OV 1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:30
Ebertplatz 23
06.07.2020
OV1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:00
20.07.2020
OV 1 offene Vorstandssitzung
18:30 - 20:30
Ebertplatz 23