Innenstadt/Deutz

Aktuelles aus der Bezirksvertretung

Pressemitteilung: Pandemiebedingungen in der Innenstadt

Die Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt fordern zur Einhaltung von Abstandsregelungen folgende Sofortmaßnahmen:

Verlegung von Radverkehr auf die Fahrbahn: Wo der Radverkehr derzeit noch auf dem Hochbord neben Gehwegen geführt ist, wird er auf die Fahrbahn verlegt, damit mehr Platz auf Fußwegen geschaffen wird.

Auf der Zülpicher Straße zwischen Hohenstaufenring und Roonstraße werden die Parkplätze, die nicht Lieferzonen sind, zu Fußgänger*innen-Begegnungszonen.

Auf der Severinstraße wird der Bereich zwischen Severinskirche und Severinstorburg an die Abstandsvorgaben angepasst. Dazu werden die Parkplätze in diesem Bereich entfernt und der Bereich den Fußgänger*innen zugeteilt. Zumindest im ersten Schritt soll der Autoverkehr im südlichen Bereich der Severinstraße zwischen Severinskirche und Torbogen am Wochenende verboten werden.

Der Eigelstein soll ebenfalls für den Autoverkehr am Wochenende gesperrt werden, um den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten. Dazu werden die Parkplätze in diesem Bereich entfernt und der Bereich den Fußgänger*innen zugeteilt.

Antje Kosubek: „Abstand halten ist das Gebot der Stunde, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen. Viele Bewohner*innen der Innenstadt befolgen diesen Rat. Der empfohlene Mindestabstand von zwei Metern ist im Alltagsverkehr kaum einzuhalten, seitdem viele Geschäfte wieder geöffnet haben und sich davor Warteschlangen bilden. Die ohnehin schon engen Räume für die Fuß- und Radverkehre in vielen Bereichen des Stadtbezirks Innenstadt sind dafür nicht ausgelegt. Gerade hier werden Sofortmaßnahmen für einen pandemietauglichen Fußgänger*innen- und Radverkehr benötigt, um sichere Mobilität in den kommenden Monaten zu gewährleisten.“

Andreas Hupke: „Auf dem Eigelstein und dem südlichen Teil der Severinstraße kann auf den schmalen Gehwegen der geforderte Abstand nicht eingehalten werden. Um eine Gefährdung der Menschen - durch einen nicht einhaltbaren Sicherheitsabstand - auszuschließen, sind diese Maßnahmen zwingend nötig.“

28.05.2020

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Wir übernehmen Verantwortung für sicheren Fahrradverkehr

In der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 27.4.2020 haben wir umfangreiche Änderungen an den Plänen der Verwaltung für die Aachener Straße sowie der Luxemburger Straße beschlossen.

Einrichtung eines Radfahrstreifens auf der Aachener Straße zwischen Brabanter Straße und Moltkestraße

Auf der Aachener Straße wird zwischen Hohenzollernring und Moltkestraße eine Fahrspur in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Dort wird dann Tempo 30 gelten. Die Verwaltung wollte den Streifen erst ab Brabanter Straße beginnen, eine Geschwindigkeitsreduzierung war nicht geplant. Diese hielten wir allerdings für dringend notwendig und konnten auch das mit unserem Änderungsantrag erwirken.

An der Einmündung der Pfeilstraße erhält der Radverkehr nun Vorfahrt vor den abbiegenden Autos. An der Ausschleusung auf die Fahrbahn kurz danach am Hahnentor gilt ebenfalls Tempo 30. Beides zum Schutz der Radfahrenden.

Die sinnvolle Lösung, einen Radfahrstreifen schon ab Neumarkt, muss die Verwaltung nun prüfen – verzögern darf sich dadurch aber nichts, fordern wir.

Dies sind wichtige Verbesserungen, nicht nur für den Radverkehr auf der Ost-West-Achse, sondern auch für die Gastronomiebetriebe an der Aachener Straße.

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Umbau der Kreuzung Luxemburger Straße/Eifelwall

Hier wurde unser Änderungsantrag ebenfalls mehrheitlich beschlossen. Die zukünftige Fahrradstraße Eifelwall soll mit eingeplant werden. Außerdem legten wir in unserem Änderungsantrag fest, dass der Radverkehr mindestens über die Kreuzung hinaus - in Richtung Eisenbahnbrücke und Südbahnhof - in diesen Planungen berücksichtigt wird.

In beiden Fällen lassen wir uns die  Ausführungspläne noch einmal vorlegen, bevor gebaut wird.

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Wir danken an dieser Stelle auch dem ADFC Köln für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen!

Aufgrund der aktuellen „Corona“ Situation leiden auch die Gastronomiebetriebe in der Innenstadt unter den wirtschaftlichen Folgen.

Wir fordern in unserem Antrag: Sollte es zu Öffnungen der Außengastronomie unter strengen Auflagen kommen, bedarf es unbürokratischer und kreativer Lösungsansätze seitens der Verwaltung. So können beispielsweise Parkplätze vor den Gastronomien können genutzt werden. Damit ist der politische Weg für eine Umsetzung gemacht. Unser Antrag wurde einstimmig bei Enthaltung der Fraktionen der CDU und der Linken beschlossen.

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