Bezirk Lindenthal

Die Bezirksvertretung Lindenthal spricht sich gegen Tieffluglärm aus!

Auf Initiative von Bündnis 90/ Die Grünen haben SPD, FDP und Die Linke sich bei Enthaltung der CDU eindeutig gegen den zunehmenden Lärm der Tiefflieger der Luftwaffe ausgesprochen. 

Kein Manöver „Steadfast Noon“ mit Tornados und anderen Flugzeugen über Köln.  

Vom Luftwaffenstützpunkt Nörvenich fliegen zahlreiche Maschinen im Tiefflug über Köln. Besonders, wenn die Manöver anstehen. Dagegen hat die Bezirksvertretung Lindenthal in ihrer Sitzung am 13.09. 2021 ein politisches Zeichen gesetzt. 

„Immer mehr Flugzeuge am Kölner Himmel, der Nachtfluglärm und dazu tagsüber noch der Fluglärm der Tiefflieger, dies schädigt die Gesundheit der Menschen in unserem Stadtbezirk“, so Lara Schneider, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. 

„In Nörvenich sind weitere 25 Tornados stationiert worden. Sie kommen aus Büchel und sind für den Einsatz von Atombomben vorgesehen. Auch ohne Waffen wollen wir diese Flugzeuge nicht am Himmel über Köln und sonst wo sehen“, ergänzt Roland Schüler, stellv. Fraktionsvorsitzender.  

 

 

Willkommen auf der Fahrradstrasse

Die Grünen im Bezirk Lindenthal starten eine Kampagne zum Thema "Fahrradstraße" gemeinsam mit der Schüler*innenvertretung zweier Schulen in Sülz.
Was genau ist eigentlich eine Fahrradstraße?
Aktuell ist die Lage auf den Kölner Straßen sehr unübersichtlich. Viele Autofahrende sind noch nicht mit dem Konzept "Fahrradstraße" vertraut und fahren weiterhin, wie gewohnt, eilig hindurch – manchmal auch ohne Rücksicht auf den Radverkehr zu nehmen. Leider kommt es daher auch auf Fahrradstraßen täglich zu waghalsigen Überholmanövern mit zu schnellem Tempo und zu geringem Abstand zu Radfahrenden. Besonders auf Straßen entlang von Schulwegen, wie dem Weyertal oder der Arnulfstraße, entstehen dadurch hohe Unfallrisiken.

Und genau dieses Problem gehen wir jetzt an: Die Lindenthaler Grünen sowie die Schüler*innenvertretung des Schiller-Gymnasiums und des Elisabeth von Thüringen-Gymnasiums starten vom 17.–23. Mai die Aktionswoche "Willkommen auf der Fahrradstraße".

Mit guerilla Aktionen machen Schüler*innen in der Aktionswoche auf die neue Fahrradstraße aufmerksam.
Auch Anwohner*innen, anliegende Geschäfte, Bürgerinitiativen und der Street Art Künstler Wicked Waldi werden sich an der Aktion beteiligen.
Am Hauptaktionstag, Dienstag, 18. Mai, kommt weitere Unterstützung dazu: Sternplatz Initiative, Agora Verkehrswende, ADFC-Köln, Hinsundkunzt – das Nachbarschaftsatelier und das Polizeipräsidium Köln haben fest zugesagt.

Hier geht es zu den Stassenverkehrsregeln der Fahrradsstraße von der Stadt Köln.

Video von Alex Volk (www.alexvolk.net)

Wir setzen uns für eine schnelle oberirdische Verlängerung der Linie 13 ein.

Die Stadt Köln hat Ende 2020 eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung von verschiedenen Varianten einer Verlängerung der Linie 13 ausgeschrieben. Geprüft werden soll eine oberirdische Verlängerung aber auch unterschiedliche U-Bahn Varianten und Streckenführungen.

Eine so umfangreiche Machbarkeitsstudie kostet die Stadt viel Geld und bindet Personalressourcen in der Verwaltung. Unsere Lindenthaler Bezirksvertretungsfraktionen setzt sich deshalb, zusammen mit den Kolleg*innen aus Rodenkirchen, für einen Stopp der nicht zielführenden Machbarkeitsstudie ein und fordert eine schnelle Umsetzung einer oberirdischen Verlängerung.

Die Begründungen der Forderungen und die Folgen, die ein U-Bahnbau in den Bezirken Lindenthal und Rodenkirchen hätte, zeigen wir Grüne im Video.

Der Antrag von den Grünen und der Linke zur Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 26.04.2021 der auf einen sofortigen Stopp der Beauftragung der kostenintensiven und langwierigen Machbarkeitsstudie für eine U-Bahn, abzielt, wurde schon vorab von CDU, SPD und FDP abgelehnt.

Es ist gut, den Anfängen zu wehren und daher keine U-Bahn-Planung zu beginnen.

„So hat es auch bei der Nord-Süd-U-Bahn begonnen: Es wird malgeschaut, ob es machbar ist, dann ergibt die Studie eine konstruierte Machbarkeit und dann sagt keiner mehr Nein - schon beginnt der teure Bau einer U-Bahn. So wird es auch bei der U-Bahn auf der Ost-West-Achse passieren.“, so Roland Schüler.

Mit dem Scheitern des Antrages zum Stopp der unterirdischen Prüfungen wird nun eine U-Bahn in Sülz/Klettenberg und Zollstock vorbereitet. Dies widerspricht nach Ansicht der Grünen dem 3. Nahverkehrsplan und auch allen sonstigen Verkehrsplanungen.


 

Müllfreies Lindenthal – OV3 Müllsammelaktion(en)

Der Vorstand und die Lindenthaler Grüne Aktivenrunde haben am Samstag, den 24. April 2021 gemeinsam mit unserem Ratsmitglied Mario Michalak eine erste Müllsammelaktion gestartet. Aufgrund der Pandemie-Situation wurde diese Aktion im Vorhinein nicht groß beworben, aber auch um eine erste Test-Sammlung zu durchlaufen. Zukünftig möchten wir solche Sammelaktionen mit möglichst vielen, engagierten Mitgliedern und Interessierten regelmäßig und in allen Lindenthaler Veedeln durchführen. Informationen dazu werden wir über den OV3 E-Mail Newsletter an euch weiter leiten. Gerne könnt ihr euch aber immer auch per E-Mail an uns wenden, solltet ihr Vorschläge oder Initiativen haben.


 

Video von: Alex Volk

Viele Anwohner*innen aus Lindenthal haben sich in den letzten Wochen an uns in der Bezirksvertretung, an die Stadtverwaltung Köln und an das Erzbistum gewandt. Was passiert in den Außenanlagen des ehemaligen Berufskollegs? Was bedeuten die vielen roten Punkte an den Bäumen? Warum wird das bisherige Grün mit Baggern zerstört? 

Von der Verwaltung der Stadt Köln wurden wir in der Bezirksvertretung Lindenthal informiert. Es sind leider keine guten Nachrichten: Geschädigte Bäume durch die Bauarbeiten, kranke Bäume und Bäume, die durch mangelnde Pflege der letzten Jahre durch den Eigentümer keine Zukunft haben. Insgesamt 29 Bäume. 

Die Bezirksvertretung Lindenthal wollte Sie gerne Informieren, muss aber als Organ die Corona-Bedingungen beachten, die zur Zeit keine Versammlung oder Treffen zulässt.

Bündnis 90/ Die Grünen haben für die Bezirksvertretung Lindenthal ein Erklärvideo erstellt. Hier erläutert Roland Schüler in gut 16 Minuten auf einem Rundgang die vorgesehenen Baumfällungen, die auf den Informationen der Verwaltung basieren. 

Ein kleiner Erfolg: Nach Beratung in der Politik und nach Rücksprache mit der Verwaltung können die drei Hainbuchen im Nord-Osten stehen bleiben. Die Verwaltung verpflichtet den Eigentümer zu einem Baum-Pflege-Konzept.

Einen Kommentar, eine Frage oder eine Meinung können Sie an bv3@gruenekoeln.de senden.


Würdigung von Ernst Berliner - Kölner Widerstandskämpfer und Radsportler

Bei der Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 01. Februar 2021 beschließt eine breite demokratische Mehrheit die Würdigung von Ernst Berliner – künftig wird der Platz vor dem Radstadion im Müngersdorfer Sportpark seinen Namen tragen. Der Beschluss zur Ehrung von Ernst Berliner geht auf den von Bündnis 90/Die Grünen initiierten Antrag zurück, der gemeinsam mit CDU, SPD, FDP und Die Linke gestellt worden ist.

„Wir ehren damit einen aufrechten Demokraten, einen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, einen berühmten Radsportler, einen Freund von Albert Richter und einen Menschen mit Courage und ne kölsche Jung“, so Lara Schneider, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen.

Die Wahl des Platzes ist kein Zufall: Derzeit macht sich eine Bürgerinitiative dafür stark, das Müngerdorfer Radstadion nach dem Radsportler Albert Richter und den Platz davor nach seinem Freund und Trainer Ernst Berliner zu benennen. Vertreter*innen der Bezirksvertretung trafen sich mit der genannten Initiative am 25. Januar 2021 – dem 130.Geburtstag von Ernst Berliner im Sportpark.

„Wenn die Initiative zur Benennung des Radstadions nach Albert Richter auch Erfolg hat, werden die beiden Freunde im Müngersdorfer Sportpark wieder vereint“, so Roland Schüler von der Initiative und Bezirksvertreter in Lindenthal.

Zur Person:

Ernst Berliner – als Isedor Berliner am 25.01.1891 in Köln geboren, lebte im Griechenmarktviertel in Köln. 1912 wurde der damalige Radsportler auf der Stadtwaldbahn Kölner Stadtmeister. Nach dem 1. Weltkrieg arbeitete er zunächst als Polsterer, um dann als Radsport Manager zu wirken. So betreute er u. a. den Kölner Amateur-Weltmeister von 1932, Albert Richter. Im April 1933 entzogen ihm die Nationalsozialisten die Lizenz als Trainer, weil er jüdisch war. Albert Richter hingegen hielt trotzdem an der Verbindung zu ihm fest: Ernst Berliner blieb sein Trainer und Freund. 1937 floh Familie Berliner nach Amsterdam. Auch dort betreute er Albert Richter, so bei den Bahn-Weltmeisterschaften 1938 in Amsterdam. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten war er Teil des Widerstandes. Am 02.01.1940 starb Albert Richter auf ungeklärte Weise. 1947 wanderte Ernst Berliner in die USA aus, von wo aus er sich bemühte, die Todesumstände seines Freundes aufzuklären. Dafür reiste er 1966 wieder nach Köln und stellte Strafanzeigen. Doch die Staatsanwaltschaft zeigte keinen Willen und kein Interesse den Tod von Albert Richters nach der Verhaftung durch die Gestapo aufzuklären. Ernst Berliner starb 1977 in den USA.


 

Klimaschutz in Köln – Mehr Geld für bürgerschaftliche Initiativen

Bei der ersten inhaltlichen Sitzung stimmte die Bezirksvertretung Lindenthal mehrheitlich für einen von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen initiierten Antrag: Zukünftig sollen im Bezirk Lindenthal weitere Haushaltsmittel für bürgerschaftliche Initiativen bereitstehen, die sich dem Klimaschutz verschrieben haben.

„Damit stärken wir nicht nur das schon seit vielen Jahren bestehende bürgerschaftliche Engagement, sondern ebenso Einflussmöglichkeiten der Bezirksvertretungen“, erklärt Inge Klein langjähriges Fraktionsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen im Bezirk Lindenthal.

Sie hofft, dass weitere Bezirksvertretungen in Köln dem Lindenthaler Auftakt folgen und ebenfalls eigene Mittel für den Klimaschutz an der Basis beantragen. Ob es dann wirklich einen neuen Haushaltsposten „Bezirksbezogene Klimamittel“ geben wird, muss der Rat der Stadt Köln noch entscheiden.

Weitere Informationen:

Ratsinformationssystem Stadt Köln (https://ratsinformation.stadt-koeln.de):
Beschlussprotokoll über die Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal in der Wahlperiode 2020/2025 am Montag, dem 07.12.2020


 

Cornelia Weitekamp: 1. Grüne Bezirksbürgermeisterin in Köln-Lindenthal

Zum ersten Mal stellen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Bezirksbürgermeisterin für den Stadtbezirk Lindenthal in Köln:
Cornelia Weitekamp wurde Montag den 2. November fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit (14 von 19 Stimmen) in ihr neues Amt der Bezirksbürgermeisterin Lindenthal* gewählt. Ihre Stellvertretung übernimmt die ehemalige Bezirksbürgermeisterin Frau Helga Blömer-Frerker von der CDU. Somit stehen erstmals in der Geschichte Kölns zwei Frauen an der Spitze einer Bezirksvertretung.

Cornelia Weitekamp lebt seit über 20 Jahren im Bezirk Lindenthal, zeichnet sich durch ein hohes Maß an Pragmatismus aus und strebt in ihrer politischen Arbeit kompromissfähige Lösungen an, die einen spürbaren Mehrwert für Bürger*innen bringen. Eins der zentralen Themen Weitekamps ist die Verkehrswende: mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen – besonders für Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg.

Als Rechtsanwältin kann Frau Weitekamp auf langjährige Erfahrungen zurückblicken: Sehr gut kennt sie sich mit den Themen Wirtschafts-, Arbeits- sowie Medizinrecht aus und setzte sich mit Engagement für die Interessen ihrer Mandanten*innen ein.

Ihre Mitgliedschaft bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN trat sie an, um von hier aus für einen schonenderen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu kämpfen – Umweltschutz ist ihr besonders wichtig. Im Juni 2020 wurde sie auf Platz 1 der Liste für die Bezirksvertretung gewählt.

 

Auch im Privaten lebt Frau Weitekamp umweltbewusst, setzt dabei insbesondere auf nachhaltig produzierte Lebensmittel und verzichtet weitgehend auf Fleischkonsum. Die Kölnerin ist gut vernetzt und kulturell aktiv, als Alt-Stimme singt sie in einem hiesigen Chor. Sie schätzt darüber hinaus das vielfältige Kunst- und Kulturangebot Kölns, wie Orte der Musik und die breit gefächerte Kinolandschaft. Ausgleich sucht Frau Weitekamp auch in der Natur, z.B. beim Wandern in der Eifel. Für Cornelia Weitekamp ist ihre Familie von großer Bedeutung: Sie hat zwei Kinder großgezogen und freut sich über ihre vier Enkelkinder.

*Stadteile des Stadtbezirks: Braunsfeld, Junkersdorf, Klettenberg, Lindenthal, Lövenich, Müngersdorf, Sülz, Weiden und Widdersdorf.


 

Verwaltung lehnt komplett die Beschlüsse zur Verkehrssicherheit auf der Brauweiler Straße in Köln-Lövenich ab


Mit zunehmenden Ärger und Enttäuschung hörten heute die Fraktionsmitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen die vollständige Ablehnung aller Beschlüsse durch die Verwaltung:
 

Der wichtige Zebrastreifen am Heckweg  (da gab es schon einen Verkehrsunfall)

Die Verwaltung sagt „zu wenige querende Passanten“

GRÜNE sagen: SCHULWEG und Schulwegsicherung, zudem schafft ein legales und sicheres Angebot die Nachfrage.

Fahrradschutzstreifen auf dem Brauweiler Straße vom Bahnhof Lövenich bis Kölner Straße

Die Verwaltung sagt: zuwenig Platz

GRÜNE sagen, Platz für die Autos ist vorhanden, also wollen wir dies auch für Radfahrende

Querungsinsel Brauweiler Straße 92 und 99 erhalten wieder Zebrastreifen

Die Verwaltung sagt: wir haben Zahlen aus 2006, viel zu wenige, wir zählen aber neu

GRÜNE sagen: Es braucht nicht gezählt zu werden, sondern jede Querungsinsel erhält einen Zebrastreifen  Es gab ihn dort früher.

Zebrastreifen in Höhe der Straße An der Ronne      

Die Verwaltung will zählen

GRÜNE SAGEN: Die Zählung der Verwaltung wird zum gleichen Ergebnis kommen, wie bei allen anderen Zebrastreifen: nicht genügend Querende

Fahrradschutzstreifen von Spitzangerweg bis Randkanal

Die Verwaltung sagt: zuwenig Platz

GRÜNE sagen: Wenn es Platz für Autos gibt, dann gibt es auch Platz für Radfahrende.

„5X NEIN der Verwaltung und keinen einzigen Vorschlag, wie die Verkehrssicherheit für Alle erhöht werden kann. So kann es nicht weitergehen. Nach der Wahl werden sich die Grünen das Thema noch mal angehen und mit konkreten Lösungen zur Verkehrssicherheit und Förderung des Radverkehrs beitragen“, so Mechhild Böll, Grüne Direktkandidatin für Lövenich

„Zebrastreifen nur aus formalen Gründen abzulehnen ist völlig aus der Zeit gefallen“, so Roland Schüler, Verkehrspolitiker der Fraktion in der Bezirksvertretung.

Köln 31.08.2020 

 

 

Teilnahme von Schüler/innen an den Sitzungen der Bezirksvertretung Lindenthal

Zum ersten Mal in der Geschichte der BV Lindenthal wird am 31. August  eine Repräsentantin der Bezirksschülervertretung, nämlich Xueling Zhou, die Sitzung der  Bezirksvertretung Lindenthal mit beratender Stimme begleiten. Ein weiterer  Jugendlicher  wird ab Herbst 2020 dazu kommen.

Möglich macht das ein auf grüne Initiative hin einstimmig gefasster  Beschluß der BV Lindenthal vom 9. 12. 2019.
Demnach werden  zwei von der Bezirksschülervertretung entsandte   Schüler/innen der  weiterführenden Schulen des Stadtbezirks Lindenthal regelmäßig zur Teilnahme an  den ordentlichen und außerordentlichen Sitzungen der BV eingeladen. Sie haben Rederecht zu den  Jugendliche besonders betreffenden Themen  (schulische Angelegenheiten ebenso wie allgemein Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk betreffende Themen).

Der Beschluß ist gedeckt  durch die §§ 34, 4 und 38, 3 der Geschäftsordnung des Rates und der BVen, wonach  Gremien u. a. „Vertreter/Vertreterinnen derjenigen Bevölkerungsgruppen, die von ihrer Entscheidung vorwiegend betroffen werden, zu den Beratungen zuziehen“ können.

2019 war gekennzeichnet durch eine starke Politisierung Jugendlicher  vor allem durch das gestiegene  Umweltbewußtsein.
Bis heute fehlt aber meist die  Verbindung junger Menschen  zu  bestehenden gewählten Gremien der „Erwachsenenpolitik.“
Bei der  in wenigen Tagen  statt findenden Kommunalwahl dürfen Jugendliche zwar ab 16 das aktive Wahlrecht ausüben.  
Ihre Stimmen entscheiden also mit über die Zusammensetzung von Rat, Bezirksvertretungen und Verwaltungsspitze.
Für die Gremien  kandidieren dürfen sie aber erst ab 18 Jahren. Gerade mal 11 Prozent der Stadt- und Gemeinderäte in NRW sind laut einer  WDR-Studie jünger als 40 Jahre.

Der Beschluß der BV Lindenthal schließt hier eine Lücke  -  auch im Sinn des Etiketts „Kinderfreundliche Kommune“, womit die Stadt Köln  sich  verpflichtet hat, Kindern  und Jugendlichen bei der Gestaltung der Stadtpolitik mehr Gehör zu verschaffen.

 

 

 

Grüne fordern die Verlängerung der Buslinie 146 von Köln-Deckstein nach Hürth-Berrenrath

Die Verkehrs- und Klimawende kann nur gelingen, wenn der öffentliche Personennahverkehr verbessert und deutlich ausgeweitet wird.

Die KVB Buslinie 146 endet heute in Köln-Deckstein an der Gleueler Straße. Sie soll verlängert werden, erschließt den Äußeren Grüngürtel,
das Gut Horbell und verbindet dann Hürth-Sielsdorf, Hürth Gleuel und Hürth Berrenrath.

Umgekehrt würde diese Linie die Menschen aus Hürth zur KVB-Linie 13, zur Uniklinik, zur Universität und in die Kölner Innenstadt bringen – direkt und komfortabel.

Der einstimmige Beschluss in der Bezirksvertretung Lindenthal und der Beschluss auf Antrag von CDU und Grüne im Rat der Stadt Hürth
sowie die einstimmige Unterstützung der verkehrspolitischen Sprecher des Rhein-Erft-Kreis sind ein erster Erfolg auf dem Weg zu einem direkten Bus von Hürth nach Köln.

 

Erweiterung Rheinenergiesportpark im Grüngürtel

Am 18.06 beschloss der Rat mehrheitlich die Erweiterung des FC und damit die Versiegelung der Gleueler Wiese. Die Initative "Grüngürtel für alle" und andere wollen dagegen klagen. Ein von uns beauftragtes Rechtsgutachten kommt zum Schluss, dass die Planung aus vielfältigen Gründen rechtsfehlerhaft ist. Downloadmöglichkeit

Am 18. Juni beschloss der Rat in geheimer Abstimmung mehrheitlich ( 52 Ratsmitglieder für und 28 Stimmen gegen den Ausbau und 3 Enthaltungen) die Erweiterung des RheinEnergieSportparks und damit die Versiegelung der Gleueler Wiese im Grüngürtel. Gegen den geplante Ausbau des „Geißbockheims“  und die Zerstörung der Wiese durch den FC will die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ und viele mehr vor dem  Oberverwaltungsgericht Köln klagen. Die GRÜNEN unterstützen diese Klage, zumal ein von ihnen beauftragtes Rechtgutachten zum Schluss kommt, dass die Planung aus vielfältigen Gründen rechtsfehlerhaft ist. Dieses Gutachten kann hier eingesehen werden bzw. steht zum download bereit.

 

https://www.gruenekoeln.de/ratsfraktion/aktuelles/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3791&cHash=60a544f6df2da66a3141ee74a28a2b83

 

 

Kölner Bäume brauchen uns

Zusätzlich zu den Informationen aus unserem Flyer, könnt Ihr den Bäumen speziell in Sülz auch durch die "Bewässerungs.Patenschaft K-West"

von Hinsundkunzt - das Nachbarschaftsatelier helfen.

Informationen dazu findet Ihr auf http://www.hinsundkunzt.de/standrohre.php

 

 

Fahrradfreundliche Baustelle

Dass Frau/man den Verkehr im Bereich von  Baustellen auch für Fahrradfahrer*innen sicher gestalten kann zeigt sich derzeit auf der Oskar Jäger Strasse.

Auf Initiative der Fraktion Bündnis 90 / die Grünen in der Bezirksvertretung Lindenthal erfolgte die Umsetzung eines gut markierten und sicheren Fahrradstreifens dort für die Zeit der Baumaßnahmen. Leider hat dies 5 Wochen gedauert und 6 energische E-Mails bis die Verwaltung den Vorschlag aus der 1. E-Mail umgesetzt hat.  Warum macht es die Verwaltung nicht von Anfang an?  

 

Erweiterung Rheinenergiesportpark Gutachten zum Thema Lärm

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Lindenthal hat den anerkannten Fachanwalt Umweltrecht W. Sedlak beauftragt, die Aussagen zum Lärm zu bewerten. Viele Bürger haben zum Sportlärm Einwendungen gemacht und diese wurden vo der Verwaltung meist nicht beachtet.

Hier das Gutachten.

 

 

Kölner Bäume brauchen uns

Die Lindenthaler Grünen starten eine Kampagne zum Schutz des Kölner Klimas.

Unter dem Titel „Kölner Bäume brauchen uns“ verteilen die Lindenthaler Grünen  Flyer in die Briefkästen des Stadtbezirkes.

Bürgerinnen und Bürger werden über Möglichkeiten informiert, selbst zum Erhalt der Kölner Bäume beizutragen, die Fassaden und Dächer zu begrünen,

die Baumscheiben zu bepflanzen, Bäume zu spenden und den Wildbienen Lebensraum zu geben.

„Jede Aktion, sei es Bewässern oder Bepflanzen – vor der Haustür oder auf dem Balkon – ist enorm wertvoll für das Kölner Klima“, so Mechthild Böll, Sprecherin der Grünen in Lindenthal.

„In unserer Stadt brauchen wir die Pflanzen, da sie Temperatur senken und CO2 ausgleichen.

Schon jetzt im Frühling ist es überdurchschnittlich warm und es war extrem trocken.

Jede und Jeder kann etwas tun! Daher möchten wir alle Kölner anregen, ihren persönlichen Beitrag zu leisten.“

Die Grünen schlagen vor, zum Beispiel Bäume vor der Haustür regelmäßig zu gießen, Baumpatenschaften zu übernehmen und den Boden um die Bäume herum zu bepflanzen.

Auch Dachbegrünung kann sehr sinnvoll sein. Wildblumen auf dem Balkon leisten ebenso Unglaubliches:

sie nutzen Wildbienen und tragen somit zu einer größeren Pflanzenvielfalt bei, wodurch auch CO2 gebunden wird.

Wenn die Bestimmungen rund um Corona es erlauben, bieten die Grünen am 26.6. und 6.9.2020 jeweils um 17 Uhr Führungen durch den Stadtbezirk an.

Bruno Knopp, ein versierter Natur-Kenner aus Köln, wird die Menschen zu herausragenden Beispielen heimischer Bepflanzung führen (Anmeldungen an OV3@gruenekoeln.de).

 

 

Eine kleine Verbesserung für den Radverkehr in Lindenthal

Auf der Klosterstraße zwischen Friedrich-Schmidt Straße und Clarenbachstraße hatte die Bezirksvertretung Lindenthal im April 2018 auf Antrag der Bündnis 90/Die Grünen diese Verbesserung für den Radverkehr mehrheitlich beschlossen! 
Durch den Wegfall der Parkplätze für Autos gibt es nun deutlich mehr Platz für den Radverkehr. Die Klosterstraße ist eine Hauptroute des Radverkehrs, eine Verbindungsachse von Lindenthal (Universität, Klinik, Schulen) nach Ehrenfeld. 
Seit Mai 2020 kann nun sicher radgefahren werden. Zwei dicke Bretter sind noch zu bearbeiten: die Öffnung der Einbahnstaße Klosterstraße bis zur Aachener Straße und ein Überweg, um auf direktem Wege in die Oskar-Jäger-Straße zu kommen. Beides ist schon von der Bezirksvertretung Lindenthal beschlossen. Zur Zeit werden von der Verwaltung Pläne erarbeitet. 

 

 

Grüner Erfolg für die Kitschburger Strasse

Die Sperrung der Kitschburger Straße während der Osterferien wurde durch einen Brief der beiden BezirksbürgermeisterIn in Köln Lindenthal - Helga Blömer-Frerker und Roland Schüler - an die Verkehrsdezernentin Frau Blome angestoßen. Am Freitag angesichts des guten Wetter geschrieben und am Montag schon umgesetzt.

06.04.2020 

Stadt Köln sperrt Kitschburger Straße während der Osterferien

Die Stadt Köln hat am heutigen Montag, 6. April 2020, die Kitschburger Straße zwischen Friedrich-Schmidt-Straße und Haydnstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Damit wird die Sperrung, die für die Osterfeiertage geplant war, auf die gesamte Osterferienzeit ausgeweitet. Die Stadtverwaltung entspricht damit einem Wunsch der Bezirksvertretung Lindenthal. Nach den Osterferien (letzter Ferientag: 18. April 2020) wird die Sperrung wieder aufgehoben.

Mit dem Durchfahrtsverbot erhält der Fuß- und Radverkehr auf Höhe des Stadtwalds mehr Raum. Von der Sperrung verspricht sich die Stadt Köln eine Entzerrung der Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgänger. Nicht zuletzt können dadurch die vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie gebotenen Abstandsregelungen in der Öffentlichkeit – mindestens 1,50 Meter – komfortabler eingehalten werden.