
Ich bin in Köln-Mülheim aufgewachsen und nach vielen Jahren in Europa und in Bundespolitik bin ich genau hier wieder zuhause. Mülheim hat mich nie losgelassen: vielfältig, lebendig, mit einem starken Miteinander. Zu den Grünen bin ich gekommen, weil gute Politik für mich vor Ort beginnt und zugleich über das eigene Veedel hinausdenkt.
Mein politisches Herzensthema ist der demografische Wandel – und der ist für mich nichts Abstraktes. Meine Großmutter ist 105 und lebt bis heute selbstbestimmt. Sie hat mir gezeigt, wie viel davon abhängt, dass Vorsorge, Pflege und soziale Infrastruktur zusammengedacht werden. Genau dafür setze ich mich ein: für eine Gesellschaft, in der Älterwerden gut gelingt. Als einer der Sprecher der grünen Landesarbeitsgemeinschaft Alter, Demografischer Wandel und Pflege NRW trage ich diese Themen auch über Mülheim hinaus.
Beruflich und ehrenamtlich verbinde ich seit Jahren drei Felder, die für mich zusammengehören: Europa, Gesundheit und Wissenschaftspolitik. Ich habe Rechtswissenschaft studiert und mit einem LL.M. zum „Recht auf Gesundheit" abgeschlossen, unter anderem im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag gearbeitet und in Brüssel den dortigen grünen Ortsverband als Vorsitzender geleitet – grüne Basisarbeit kenne ich also von Köln bis ins Herz der EU. Heute leite ich ein gemeinnütziges Institut für Prävention und gesundes Altern und setze mich dafür ein, dass gute Forschung auch zu guter Politik wird.
Diese Erfahrung möchte ich nicht in den Vordergrund stellen, sondern einbringen: mitdenken, Brücken bauen, Mülheim mit Europa verbinden. Mit meinem Mann lebe ich gern hier und bin überzeugt: Wenn wir Vorsorge und Zusammenhalt ernst nehmen, wird unser Veedel für alle Generationen lebenswerter. Dafür will ich mich einsetzen, in Mülheim und darüber hinaus.