Lindenthal

Verwaltung lehnt komplett die Beschlüsse zur Verkehrssicherheit auf der Brauweiler Straße in Köln-Lövenich ab


Mit zunehmenden Ärger und Enttäuschung hörten heute die Fraktionsmitglieder von Bündnis 90/ Die Grünen die vollständige Ablehnung aller Beschlüsse durch die Verwaltung:
 

Der wichtige Zebrastreifen am Heckweg  (da gab es schon einen Verkehrsunfall)

Die Verwaltung sagt „zu wenige querende Passanten“

GRÜNE sagen: SCHULWEG und Schulwegsicherung, zudem schafft ein legales und sicheres Angebot die Nachfrage.

Fahrradschutzstreifen auf dem Brauweiler Straße vom Bahnhof Lövenich bis Kölner Straße

Die Verwaltung sagt: zuwenig Platz

GRÜNE sagen, Platz für die Autos ist vorhanden, also wollen wir dies auch für Radfahrende

Querungsinsel Brauweiler Straße 92 und 99 erhalten wieder Zebrastreifen

Die Verwaltung sagt: wir haben Zahlen aus 2006, viel zu wenige, wir zählen aber neu

GRÜNE sagen: Es braucht nicht gezählt zu werden, sondern jede Querungsinsel erhält einen Zebrastreifen  Es gab ihn dort früher.

Zebrastreifen in Höhe der Straße An der Ronne      

Die Verwaltung will zählen

GRÜNE SAGEN: Die Zählung der Verwaltung wird zum gleichen Ergebnis kommen, wie bei allen anderen Zebrastreifen: nicht genügend Querende

Fahrradschutzstreifen von Spitzangerweg bis Randkanal

Die Verwaltung sagt: zuwenig Platz

GRÜNE sagen: Wenn es Platz für Autos gibt, dann gibt es auch Platz für Radfahrende.

„5X NEIN der Verwaltung und keinen einzigen Vorschlag, wie die Verkehrssicherheit für Alle erhöht werden kann. So kann es nicht weitergehen. Nach der Wahl werden sich die Grünen das Thema noch mal angehen und mit konkreten Lösungen zur Verkehrssicherheit und Förderung des Radverkehrs beitragen“, so Mechhild Böll, Grüne Direktkandidatin für Lövenich

„Zebrastreifen nur aus formalen Gründen abzulehnen ist völlig aus der Zeit gefallen“, so Roland Schüler, Verkehrspolitiker der Fraktion in der Bezirksvertretung.

Köln 31.08.2020 

 

 

Teilnahme von Schüler/innen an den Sitzungen der Bezirksvertretung Lindenthal

Zum ersten Mal in der Geschichte der BV Lindenthal wird am 31. August  eine Repräsentantin der Bezirksschülervertretung, nämlich Xueling Zhou, die Sitzung der  Bezirksvertretung Lindenthal mit beratender Stimme begleiten. Ein weiterer  Jugendlicher  wird ab Herbst 2020 dazu kommen.

Möglich macht das ein auf grüne Initiative hin einstimmig gefasster  Beschluß der BV Lindenthal vom 9. 12. 2019.
Demnach werden  zwei von der Bezirksschülervertretung entsandte   Schüler/innen der  weiterführenden Schulen des Stadtbezirks Lindenthal regelmäßig zur Teilnahme an  den ordentlichen und außerordentlichen Sitzungen der BV eingeladen. Sie haben Rederecht zu den  Jugendliche besonders betreffenden Themen  (schulische Angelegenheiten ebenso wie allgemein Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk betreffende Themen).

Der Beschluß ist gedeckt  durch die §§ 34, 4 und 38, 3 der Geschäftsordnung des Rates und der BVen, wonach  Gremien u. a. „Vertreter/Vertreterinnen derjenigen Bevölkerungsgruppen, die von ihrer Entscheidung vorwiegend betroffen werden, zu den Beratungen zuziehen“ können.

2019 war gekennzeichnet durch eine starke Politisierung Jugendlicher  vor allem durch das gestiegene  Umweltbewußtsein.
Bis heute fehlt aber meist die  Verbindung junger Menschen  zu  bestehenden gewählten Gremien der „Erwachsenenpolitik.“
Bei der  in wenigen Tagen  statt findenden Kommunalwahl dürfen Jugendliche zwar ab 16 das aktive Wahlrecht ausüben.  
Ihre Stimmen entscheiden also mit über die Zusammensetzung von Rat, Bezirksvertretungen und Verwaltungsspitze.
Für die Gremien  kandidieren dürfen sie aber erst ab 18 Jahren. Gerade mal 11 Prozent der Stadt- und Gemeinderäte in NRW sind laut einer  WDR-Studie jünger als 40 Jahre.

Der Beschluß der BV Lindenthal schließt hier eine Lücke  -  auch im Sinn des Etiketts „Kinderfreundliche Kommune“, womit die Stadt Köln  sich  verpflichtet hat, Kindern  und Jugendlichen bei der Gestaltung der Stadtpolitik mehr Gehör zu verschaffen.

 

 

 

Grüne fordern die Verlängerung der Buslinie 146 von Köln-Deckstein nach Hürth-Berrenrath

Die Verkehrs- und Klimawende kann nur gelingen, wenn der öffentliche Personennahverkehr verbessert und deutlich ausgeweitet wird.

Die KVB Buslinie 146 endet heute in Köln-Deckstein an der Gleueler Straße. Sie soll verlängert werden, erschließt den Äußeren Grüngürtel,
das Gut Horbell und verbindet dann Hürth-Sielsdorf, Hürth Gleuel und Hürth Berrenrath.

Umgekehrt würde diese Linie die Menschen aus Hürth zur KVB-Linie 13, zur Uniklinik, zur Universität und in die Kölner Innenstadt bringen – direkt und komfortabel.

Der einstimmige Beschluss in der Bezirksvertretung Lindenthal und der Beschluss auf Antrag von CDU und Grüne im Rat der Stadt Hürth
sowie die einstimmige Unterstützung der verkehrspolitischen Sprecher des Rhein-Erft-Kreis sind ein erster Erfolg auf dem Weg zu einem direkten Bus von Hürth nach Köln.

 

Erweiterung Rheinenergiesportpark im Grüngürtel

Am 18.06 beschloss der Rat mehrheitlich die Erweiterung des FC und damit die Versiegelung der Gleueler Wiese. Die Initative "Grüngürtel für alle" und andere wollen dagegen klagen. Ein von uns beauftragtes Rechtsgutachten kommt zum Schluss, dass die Planung aus vielfältigen Gründen rechtsfehlerhaft ist. Downloadmöglichkeit

Am 18. Juni beschloss der Rat in geheimer Abstimmung mehrheitlich ( 52 Ratsmitglieder für und 28 Stimmen gegen den Ausbau und 3 Enthaltungen) die Erweiterung des RheinEnergieSportparks und damit die Versiegelung der Gleueler Wiese im Grüngürtel. Gegen den geplante Ausbau des „Geißbockheims“  und die Zerstörung der Wiese durch den FC will die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ und viele mehr vor dem  Oberverwaltungsgericht Köln klagen. Die GRÜNEN unterstützen diese Klage, zumal ein von ihnen beauftragtes Rechtgutachten zum Schluss kommt, dass die Planung aus vielfältigen Gründen rechtsfehlerhaft ist. Dieses Gutachten kann hier eingesehen werden bzw. steht zum download bereit.

 

https://www.gruenekoeln.de/ratsfraktion/aktuelles/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=3791&cHash=60a544f6df2da66a3141ee74a28a2b83

 

 

Kölner Bäume brauchen uns

Zusätzlich zu den Informationen aus unserem Flyer, könnt Ihr den Bäumen speziell in Sülz auch durch die "Bewässerungs.Patenschaft K-West"

von Hinsundkunzt - das Nachbarschaftsatelier helfen.

Informationen dazu findet Ihr auf http://www.hinsundkunzt.de/standrohre.php

 

 

Fahrradfreundliche Baustelle

Dass Frau/man den Verkehr im Bereich von  Baustellen auch für Fahrradfahrer*innen sicher gestalten kann zeigt sich derzeit auf der Oskar Jäger Strasse.

Auf Initiative der Fraktion Bündnis 90 / die Grünen in der Bezirksvertretung Lindenthal erfolgte die Umsetzung eines gut markierten und sicheren Fahrradstreifens dort für die Zeit der Baumaßnahmen. Leider hat dies 5 Wochen gedauert und 6 energische E-Mails bis die Verwaltung den Vorschlag aus der 1. E-Mail umgesetzt hat.  Warum macht es die Verwaltung nicht von Anfang an?  

 

Erweiterung Rheinenergiesportpark Gutachten zum Thema Lärm

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Lindenthal hat den anerkannten Fachanwalt Umweltrecht W. Sedlak beauftragt, die Aussagen zum Lärm zu bewerten. Viele Bürger haben zum Sportlärm Einwendungen gemacht und diese wurden vo der Verwaltung meist nicht beachtet.

Hier das Gutachten.

 

 

Kölner Bäume brauchen uns

Die Lindenthaler Grünen starten eine Kampagne zum Schutz des Kölner Klimas.

Unter dem Titel „Kölner Bäume brauchen uns“ verteilen die Lindenthaler Grünen  Flyer in die Briefkästen des Stadtbezirkes.

Bürgerinnen und Bürger werden über Möglichkeiten informiert, selbst zum Erhalt der Kölner Bäume beizutragen, die Fassaden und Dächer zu begrünen,

die Baumscheiben zu bepflanzen, Bäume zu spenden und den Wildbienen Lebensraum zu geben.

„Jede Aktion, sei es Bewässern oder Bepflanzen – vor der Haustür oder auf dem Balkon – ist enorm wertvoll für das Kölner Klima“, so Mechthild Böll, Sprecherin der Grünen in Lindenthal.

„In unserer Stadt brauchen wir die Pflanzen, da sie Temperatur senken und CO2 ausgleichen.

Schon jetzt im Frühling ist es überdurchschnittlich warm und es war extrem trocken.

Jede und Jeder kann etwas tun! Daher möchten wir alle Kölner anregen, ihren persönlichen Beitrag zu leisten.“

Die Grünen schlagen vor, zum Beispiel Bäume vor der Haustür regelmäßig zu gießen, Baumpatenschaften zu übernehmen und den Boden um die Bäume herum zu bepflanzen.

Auch Dachbegrünung kann sehr sinnvoll sein. Wildblumen auf dem Balkon leisten ebenso Unglaubliches:

sie nutzen Wildbienen und tragen somit zu einer größeren Pflanzenvielfalt bei, wodurch auch CO2 gebunden wird.

Wenn die Bestimmungen rund um Corona es erlauben, bieten die Grünen am 26.6. und 6.9.2020 jeweils um 17 Uhr Führungen durch den Stadtbezirk an.

Bruno Knopp, ein versierter Natur-Kenner aus Köln, wird die Menschen zu herausragenden Beispielen heimischer Bepflanzung führen (Anmeldungen an OV3@gruenekoeln.de).

 

 

Eine kleine Verbesserung für den Radverkehr in Lindenthal

Auf der Klosterstraße zwischen Friedrich-Schmidt Straße und Clarenbachstraße hatte die Bezirksvertretung Lindenthal im April 2018 auf Antrag der Bündnis 90/Die Grünen diese Verbesserung für den Radverkehr mehrheitlich beschlossen! 
Durch den Wegfall der Parkplätze für Autos gibt es nun deutlich mehr Platz für den Radverkehr. Die Klosterstraße ist eine Hauptroute des Radverkehrs, eine Verbindungsachse von Lindenthal (Universität, Klinik, Schulen) nach Ehrenfeld. 
Seit Mai 2020 kann nun sicher radgefahren werden. Zwei dicke Bretter sind noch zu bearbeiten: die Öffnung der Einbahnstaße Klosterstraße bis zur Aachener Straße und ein Überweg, um auf direktem Wege in die Oskar-Jäger-Straße zu kommen. Beides ist schon von der Bezirksvertretung Lindenthal beschlossen. Zur Zeit werden von der Verwaltung Pläne erarbeitet. 

 

 

Grüner Erfolg für die Kitschburger Strasse

Die Sperrung der Kitschburger Straße während der Osterferien wurde durch einen Brief der beiden BezirksbürgermeisterIn in Köln Lindenthal - Helga Blömer-Frerker und Roland Schüler - an die Verkehrsdezernentin Frau Blome angestoßen. Am Freitag angesichts des guten Wetter geschrieben und am Montag schon umgesetzt.

06.04.2020 

Stadt Köln sperrt Kitschburger Straße während der Osterferien

Die Stadt Köln hat am heutigen Montag, 6. April 2020, die Kitschburger Straße zwischen Friedrich-Schmidt-Straße und Haydnstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Damit wird die Sperrung, die für die Osterfeiertage geplant war, auf die gesamte Osterferienzeit ausgeweitet. Die Stadtverwaltung entspricht damit einem Wunsch der Bezirksvertretung Lindenthal. Nach den Osterferien (letzter Ferientag: 18. April 2020) wird die Sperrung wieder aufgehoben.

Mit dem Durchfahrtsverbot erhält der Fuß- und Radverkehr auf Höhe des Stadtwalds mehr Raum. Von der Sperrung verspricht sich die Stadt Köln eine Entzerrung der Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgänger. Nicht zuletzt können dadurch die vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie gebotenen Abstandsregelungen in der Öffentlichkeit – mindestens 1,50 Meter – komfortabler eingehalten werden.

 

 

Umgestaltung Berrenrather Straße

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen

Sie hatten / Du hattest in den letzten Jahren Kontakt mit den Bündnis 90/Die Grünen rund um die Berrenrather Straße.
Am 04.05. 2020 hat die Bezirksvertretung Lindenthal die Vorlage der Verwaltung mit einem Ergänzungsantrag einstimmig beschlossen. 

Die Ausführungen und die Pläne für den Baubeschluss (13.03.20920) dazu finden Sie / findest Du unter folgender Adresse.   

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=93739

Ein Baubeschluss besagt, die Verwaltung wird beauftragt auf der Grundlage der Pläne eine Ausführungsplanung zu erstellen, so dass Baufirmen danach bauen können. Diese soll Ende des Jahres fertiggestellt werden. 

Danach muss die Ausschreibung an die Baufirmen erfolgen und die geben ein Angebot mit Kosten ab. Da momentan die Bauwirtschaft boomt, können wir nur hoffen, dass sich Bauunternehmen finden, die den Auftrag haben wollen.

Zwar ist die Finanzierung im aktuellen Haushalt gesichert, doch die Corona-bedingten Ausgaben und Ausfälle lassen den nächsten Haushalt nicht positiv aussehen. Hoffen wir das beste für die Finanzierung

Nach der Vergabe der Verwaltung kann dann ab Mitte /Ende 2021 mit den konkreten Bauarbeiten  auf der Berrenrather Straße begonnen werden (sofern nicht Rheinenergie oder ein anderer Versorgungsträger die ganze Sache verzögert) Geplantes Ende der Bauarbeiten ist 2023. Vor dem Beginn wird es noch eine Bürgerinformation geben. 

Die Belange des Sülzer Veedelszochs sollen berücksichtigt werden - offen sind noch die Belange des Sülzer Careefestes

Weiterhin sind noch Veränderungen im Detail bei den Multifunktionsflächen machbar, wenn direkt mit den Betroffenen gesprochen werden kann. 

Mit freundlichen Grüßen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Stadtbezirk Lindenthal  

Claudia Pinl , Inge Klein , Stephan Horn, Roland Schüler, Florian Weber-Baronowsky 

 

 

 

 

 

Stellungnahme der Lindenthaler Grünen zu den Hakenkreuzschmierereien in Köln-Braunsfeld

Die Lindenthaler Grünen sind entsetzt über die in der Nacht zum Mittwoch den 05.02.2020 aufgetauchten Hakenkreuzschmierereien und Naziparolen auf Autos, an Bushaltestellen und Häusern, am alevitischen Gemeindezentrum und an der Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Braunsfeld.
Am Tag der Wahl eines Ministerpräsidenten mit Hilfe rechtsextremer und faschistischer Stimmen in Thüringen machen sie besonders betroffen. Sie sind ein Angriff auf unsere Werteordnung und unsere Demokratie.

Wir bekunden unsere Solidarität vor allem mit der alevitischen Gemeinde und den Schüler*innen bzw. den Lehrer*innen der Gemeinschaftsgrundschule und verurteilen diese widerwärtige Tat aufs Schärfste.

Rechtsradikales Gedankengut, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Intoleranz haben weder Platz in Braunsfeld noch anderswo! Wir stehen für eine offene und freiheitliche, angst- und gewaltfreie, bunte, multikulturelle und tolerante Gesellschaft. Wir treten jederzeit mit Herz und Seele für sie ein.

Wir hoffen, dass die Schuldigen von Braunsfeld schnell gefunden und die Wehrhaftigkeit des Rechtsstaates erfahren werden.

 

03.12.2020
Grüne Runde Lindenthal Neumitglieder- & Interessiertentreffen
20:00 - 21:30
GoTo Meeting
14.01.2021
OV Lindenthal - Offenes Treffen
20:00 - 22:00
Jugend- und Kulturzentrumsinitiative (JUZI Sülz) e.V., Sülzburgstraße 112/118, 50937 Köln, Deutschland