Queer

Parteiarbeitskreis Queer

Der Parteiarbeitskreis Queer ist eine bunte Truppe, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern, Intersexuellen und Intergendern (LSBTTII*) engagiert.

Er organisiert außerdem den Grünen Beitrag zum ColognePride, der dieses Jahr unter dem Motto "50 YEARS OF PRIDE! Viele. Gemeinsam. Stark." steht. Alle Informationen zum GRÜNEN CSD 2019 findet Ihr hier.


Sprecher*innen Team

Stefan Wolters

Sprecher

 

Kontakt zu unserem Arbeitskreis:


Über uns

Wir setzen uns auf lokaler Ebene für diverse queerpolitische Themen ein:

  • Für einen vielfältigen und politischen Christopher-Street-Day
  • Für mehr Sichtbarkeit lesbischer Frauen
  • Für ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Rechts
  • Für eine starke LSBTTII*-Vertretung in der Kölner Stadtverwaltung im Rahmen des Diversity-Referats
  • Für einen aktiven Dialog über Bürger*innenrechte mit unseren Partnerstädten, nicht nur in Russland
  • Für eine lebendige queere Community und Szene in allen Kölner Veedeln

Der Parteiarbeitskreis Queer trifft sich regelmäßig am dritten Dienstag eines jeden Monats um 19.30 Uhr im Grünen Zentrum am Ebertplatz 23.

Ansprechpartner für den Parteiarbeitskreis Queer ist Sprecher Stefan Wolters, der den Arbeitskreis auch im Delegiertenrat vertritt.

Wenn Ihr in den Verteiler des Arbeitskreises aufgenommen werden wollt, oder andere Fragen habt, meldet Euch bitte unter ak-queer[at]gruenekoeln.de. Jede*r mit Interesse an diesen Themen ist herzlich eingeladen. An unseren Treffen nehmen regelmäßig externe Expert*innen teil. Du kannst auch sehr gerne kommen, ohne Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu sein. Du willst dein Thema bei uns vorstellen? Sprich uns einfach an. Wir freuen uns auf dich!


Unseren wichtigsten Positionen im Parteiarbeitskreis Queer

Zwei küssende Männer in der Öffentlichkeit, Kinder mit zwei Müttern, Selbstbestimmung für trans* und inter* Menschen, Schulbücher, die unsere Gesellschaft in ihrer Vielfalt abbilden: All das ist noch keine Selbstverständlichkeit.

Wir GRÜNE kämpfen für eine Gesellschaft, in der Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und inter* Menschen (LSBTI) die gleichen Freiheiten und die gleiche Anerkennung haben.

Wir fordern gleiche Rechte und Respekt für gleichgeschlechtlichen Familien mit Kindern ("Regenbogenfamilien"). Die Antidiskriminierungspolitik treiben wir voran, kämpfen für einen bundesweiten Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie und zeigen Regenbogenflagge – sei es in Moskau, Belgrad oder Istanbul.

Unsere Forderungen:

  • Erweiterte Finanzierung der Antidiskriminierungs- und Aufklärungsarbeit in Schulen.
  • Mehr Sensibilisierung und Unterstützung für junge LGBTIQ*-Menschen beim Coming-out, durch Aufklärung, Notfalltelefone und ein deutschlandweites Netz von Beratungsangeboten.
  • Kooperation zwischen LGBTIQ* Jugendzentren und heteronormativen Jugendzentren und -gruppen, verbunden mit finanzieller Sicherheit für queere Jugendzentren und alle anderen LSBTTI*-Beratungen und Zentren.
  • Bessere Antidiskriminierungsarbeit für Menschen mit HIV in ihrem Umfeld und am Arbeitsplatz, sowie mehr Mittel für die Aufklärung zu neuen Behandlungsmethoden wie PREP, die HIV- und STI-Prävention.
  • Verbesserung der medialen Berichterstattung, z.B. zum CSD, IDAHOBIT* oder Coming Out Day, sowie mehr Sichtbarkeit für lesbische Frauen, Trans*Personen und bisexuelle Menschen in den Medien.
  • Intensivierung der Unterstützung für LGBTIQ*- Geflüchtete und besonders für junge Geflüchtete, wie bessere Schulung bei den Behörden, sichere Unterkünfte und mehr Einsatz gegen Abschiebeandrohungen durch massenhaft fehlerhafte BAMF-Bescheide.
  • Stärkung der Arbeit mit älteren LGBTIQ* in der Pflege, Unterstützung zu Hause und vollkommene und schnelle Hilfe für ALLE Opfer des Paragraphen 175.
  • Die Verankerung des Antidiskriminierungsschutzes in Artikel 3 des Grundgesetzes. Bundesweite Aktionspläne gegen Homo-, Trans- und Biphobie.
  • Die Durchsetzung der Stuttgarter Erklärung zur menschenrechtskonformen Behandlung von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen (www.die-erklaerung.de). Die sofortige Einbeziehung der Fachleute und Aktivisten in die aktuell laufenden Beratungen zur Gesetzesnovellierung.
  • Das Adoptionsrecht für lesbische Paare muss endlich angepasst werden.
  • Wir fordern die Landesregierungen und Landespolizeibehörden auf, ähnlich wie in Berlin, Straftaten aufgrund sexueller Identität gesondert statistisch zu erfassen, um die Präventionsarbeit zu erleichtern.
  • Ein klareres und besseres internationales Engagement Deutschlands für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit, vor allem bessere Unterstützung von LGBTIQ*-Initiativen vor Ort.

Lasst uns gemeinsam den Matusseks, Kelles, von Storchs und Lewitscharoffs dieser Welt entgegentreten!