Grüne Köln

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Konsum


Über uns

Mit unserem Konsum treffen wir täglich Entscheidungen. Alles, was wir konsumieren, ist von Menschen produziert und transportiert worden. Alles, was wir konsumieren, hat Ressourcen verbraucht, bis es bei uns angekommen ist. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Einfluss von Konsum auf die Lebens- und Arbeitsrealität von Menschen und auf die global verfügbaren, endlichen Ressourcen ist zum einen Aufgabe der einzelnen Bürger*innen und lebt damit von einer aufgeklärten, informierten Öffentlichkeit. Es ist aber auch und vor allem Aufgabe von Politiker*innen, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Konsum fair, nachhaltig und sozial gerecht ist. Ökologische Verantwortung und Nachhaltigkeitsprinzipien sind GRÜNE Grundwerte, die der Arbeitskreis weiter voranbringen möchte. Unsere Arbeit im AK besteht daher sowohl aus Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, als auch parteiinterner Arbeit wie z.B. der Erstellung von Positionspapieren.

Unsere Treffen

Wir laden jeden zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zu unseren Sitzungen ein. Aktuell finden die Treffen ausschließlich online als Videokonferenz statt, aber wir freuen uns sehr darauf uns in Zukunft wieder persönlich sehen zu können. Zu den Treffen sind nicht nur GRÜNE Mitglieder eingeladen, sondern alle, die sich für fairen und nachhaltigen Konsum interessieren. Schreibt uns gerne eine Mail an ak-konsum@gruenekoeln.de, wenn ihr in unseren Email Verteiler aufgenommen werden wollt, um immer über die Themen der nächsten Sitzung informiert zu sein. Wir freuen uns auf euch!


Sprecher*innen-Team

Denise Schilling

Liliane Waldhofer

Lennart Girrbach

Bert Lahmann


Unsere Projekte


Zero Waste Stadt Köln

Wir möchten, dass Köln zu einer nachhaltigen Stadt wird. Dazu gehört auch die weitgehende Vermeidung von unnötigem Müll. 

Die Arbeitsgruppe “Zero Waste Stadt Köln” beschäftigt sich deshalb mit dem Konzept einer müll- und verschwendungsfreien Stadt, und erarbeitet ein Positionspapier mit unseren Forderungen. Wenn du an unseren (momentan digitalen) Treffen teilnehmen willst, oder einfach nur mehr über das Thema erfahren möchtest, dann schreib uns eine kurze Nachricht an ak-konsum@gruenekoeln.de.

Hofbesuch bei Linus / Beste Veggies

Es ist soweit, Linus lädt uns auf sein Hof in Poll ein. Wir dürfen als AK am 21.06.2022 um 19 Uhr zu ihm kommen. Als Verstärkung wird Martin vom Poller Hofladen dazustoßen. Wir machen einen kleinen Rundgang und werden dann in die Diskussion gehen, haltet eure Fragen bereit (Wir haben im letzten AK schon einige Fragen rund um AK Themen wie Direktvermarktung, Öko/Regional-Labels, Politische Lenkung und Tierwohl gesammelt). Sagt uns bitte über ak-konsum@gruenekoeln.de Bescheid, falls iihr auch dabei sein wollt, damit wir besser planen können.

Wenn ihr euch im Vorhinein schon einmal informieren wollt, findet ihr hier Linus Website auf der man unter anderem sein Gemüse Manifest findet!

Panelevent "Ernährung und Landwirtschaft"

Wie wollen wir uns in naher Zukunft ernähren?

Digitale Panel-Diskussion des Arbeitskreis Konsum am 31.03.2021 19:00 Uhr mit Expert*innen aus Politik, Landwirtschaft, Ökonomie und Wissenschaft.

In Zeiten von Klagewellen wegen Pestizidvergiftungen, zunehmender Flächenrodung für die landwirtschaftliche Produktion und abnehmender Artenvielfalt muss grüne Politik nachhaltig und zukunftsgewand gestaltet werden. Wir schauen uns den ersten Entwurf des Bundestagswahlprogramms der Grünen an und machen den Realitätscheck mit unseren Gästen und euch:

Was ist die Balance zwischen gesunder Ernährung, ausreichender Versorgung, Umweltschutz und fairer Verteilung? Über mögliche Lösungsansätze und den Einfluss von biologischer Landwirtschaft, regionaler, saisonaler und auch konventioneller Lebensmittelproduktion auf die Zukunft unserer Ernährung sprechen wir in einer spannenden Panel-Diskussion mit Georg Wolfgarten (Landwirt aus dem Rheinland), Dorle Gothe (Vorständin Regionalwert AG), Dr. Ramona Teuber (Leiterin der Professur für Marktlehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft Uni Giessen), Anne-Monika Spallek (Sprecherin der NRW LAG Landwirtschaft).


Paneldiskussion "Schafft Deutschland globale Verantwortung?"

Schaut euch die Aufzeichnung der von uns und dem AK EU & Internationales organisierten Paneldiskussion an:


Unsere wichtigsten inhaltlichen Positionen

Ernährung: Wir kämpfen für gutes Essen für Alle

Ernährung: Wir kämpfen für gutes Essen für Alle

  • Die Industrialisierung der Lebensmittelproduktion schreitet voran. Damit verschwinden nicht nur bäuerliche Betriebe, Metzgereien und Bäckereien, sondern allzu oft auch Vielfalt und natürlicher Geschmack. Übergewicht ist bei uns eines der größten Krankheitsrisiken für Kinder. Und wir „leisten“ es uns, elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Jahr wegzuwerfen.
  • Wir wollen eine Ernährungswende: für gesundes Essen ohne Gentechnik, Pestizid- und Antibiotikarückstände, für verständliche Kennzeichnungen auf Lebensmitteln und für gutes Essen in Kitas und Schulen.
Tierschutz: Tieren in Deutschland soll es gut gehen

Tierschutz: Tieren in Deutschland soll es gut gehen

  • Millionen von Tieren leiden nach wie vor in deutschen Tierversuchslaboren, Küken werden standardmäßig die Schnäbel abgeschnitten und Elefanten müssen im Zirkus unnatürliche Kunststücke vorführen. Tiere werden stundenlang durch ganz Deutschland oder ins Ausland transportiert, um dann geschlachtet zu werden.
  •  „Grüner statt größer werden“ ist unser Leitmotiv für die Tierhaltung der Zukunft. Wir setzen uns außerdem für ein Ende der Massentierhaltung, ein Tierschutzgesetz und tierversuchsfreie Forschungsmethoden ein.
Landwirtschaft: Wir fordern die Agrarwende

Landwirtschaft: Wir fordern die Agrarwende

  • Wir stehen für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft behandelt Tiere respektvoll, schützt das Klima und die biologische Vielfalt, ermöglicht Bäuerinnen und Bauern ein auskömmliches Wirtschaften und bekämpft den Hunger in der Welt.
  • Mit setzen uns ein für ein Ende der Massentierhaltung, gentechnikfreies Essen, eine pestizidarme Landwirtschaft, mehr Ökolandbau, regionale Vermarktung und klare Kennzeichnungen auf Lebensmitteln.
Für Verbraucherschutz, Transparenz und Wahlfreiheit

Für Verbraucherschutz, Transparenz und Wahlfreiheit

  • Unsere Konsumwelt ist bunter, vielfältiger und oft einfacher geworden. Aber immer noch viel zu oft sitzen Verbraucher*innen am kürzeren Hebel – wenn Autohersteller tricksen, Internetkonzerne ungefragt Daten sammeln und weitergeben, Banken Wucherzinsen verlangen oder im Supermarkt Dickmacher als gesund verkauft werden.
  • Wir setzen für mehr Verbraucherschutz in allen Alltagsbereichen ein: für klare Kennzeichnungsregeln bei Lebensmitteln ebenso wie für die Deckelung von Dispozinsen, für Verbraucherdatenschutz im Netz oder für giftfreies Spielzeug.
Plastik: Wir müssen die Müllverschwendung eindämmen

Plastik: Wir müssen die Müllverschwendung eindämmen

  • Unser Planet ist voller Plastik, selbst an den entlegensten Orten der Welt lässt sich Plastik finden. Auch in Deutschland fällt viel zu viel Plastikmüll an, der oft einfach verbrannt und nicht hochwertig recycelt wird.
  • Wir wollen endlich die weltweite Plastikflut stoppen: Deshalb setzen wir uns für ein globales Plastikabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen ein und fordern den Einstieg in eine echte Kreislaufwirtschaft.
Freihandel: Wir stellen das Wohl der Menschen vor Konzerninteressen

Freihandel: Wir stellen das Wohl der Menschen vor Konzerninteressen

  • Eine Globalisierung ohne starke Regeln nützt vor allem globalen Konzernen und vergrößert die weltweite Ungerechtigkeit. In der Logik der aktuell von der EU verhandelten Handelsabkommen CETA, TTIP, JEFTA und TiSA gelten Regulierungen zum Schutz von Mensch und Umwelt als störende Handelshemmnisse. Und mit den Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren erhalten Unternehmen unnötige und gefährliche Klageprivilegien gegen staatliche Regulierung.
  • Wir fordern einen Neustart der europäischen Handelspolitik. Wir setzen uns für gerechte Handelsregeln ein, die fairen Wettbewerb und eine ressourcenschonende Produktionsweise fördern und Beschäftigte und VerbraucherInnen schützen.