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GRÜNEN-Fraktion fordert: Keine Bebauung der Kaltluftschneise in Rath/Heumar

Am Donnerstag steht im Stadtentwicklungsausschuss ein Bebauungsplan für das Gebiet rund um die Sportplätze, die von den Vereinen RSV Rath/Heumar, TC Grün-Weiß Königsforst und TC Rath genutzt werden, auf der Tagesordnung. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sieht unter anderem vor, dass zukünftig mitten in einer Kaltluftschneise gebaut werden darf. Die GRÜNEN im Kölner Rat sprechen sich gegen diesen Beschluss aus und haben einen Änderungsantrag eingebracht.


Der Änderungsantrag schlägt einen Kompromiss vor: Zunächst sollen die Sportvereine Planungssicherheit erhalten, indem der Bestandsplatz interimsweise modernisiert wird. Auf lange Sicht sollen die Sportplätze auf eine Fläche außerhalb der bestehenden Bebauung verlagert werden. Außerdem soll vor Ort Platz für eine Schule freigehalten werden, die bereits im Schulentwicklungsplan als Option vorgesehen ist. Auf diese Weise vermeiden wir eine unnötige Bebauung des Grünzugs. Die dort geplanten Wohnungen können auf den Flächen gebaut werden, die durch die Verlagerung der Sportplätze frei werden. So macht die GRÜNEN-Fraktion den Weg frei für ein attraktives neues Stadtteilzentrum in Rath/Heumar, gibt den Sportvereinen Planungssicherheit und erhält die Kaltluftschneise.

Zum Änderungsantrag: https://wolke.netzbegruenung.de/s/5tQqERX68QWY2QY


Christine Seiger, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt dazu: „Kaltluftschneisen sind unverzichtbar für das Kölner Stadtklima und werden künftig für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels noch wichtiger werden. Mit unserem Änderungsantrag zeigen wir einen gangbaren Weg auf, wie wir in Rath/Heumar für neue Sportplätze, eine neue Schule und neue Wohnbebauung sorgen können, ohne Köln dabei von der lebenswichtigen Versorgung mit frischer Luft abzuschneiden.“

Ralf Klemm, Sportpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Kölner Rat, ergänzt: „Wir wollen den Vereinen schnell Planungssicherheit geben und eine langfristige Perspektive bieten. Zukünftig sollen Sportplätze und Schule nach Möglichkeit aneinanderrücken und so die Wege für sportbegeisterte Kinder und Jugendliche verkürzen.“

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