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Pferde beim Rosenmontagszug: GRÜNEN-Fraktion fordert Einhaltung von Leitlinien

Im heutigen Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün fordert die GRÜNEN-Fraktion nun umfangreiche Informationen von der Stadtverwaltung, um den Einsatz der Tiere bewerten und einschätzen zu können.

Die gemeinsame Anfrage mit der Volt-Fraktion fußt auf den Leitlinien zum Umgang mit Pferden beim Einsatz in Karnevalsumzügen. Diese wurden im Jahr 2020 vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz eingeführt. Sie besagen unter anderem, dass die Tiere idealerweise vorne oder hinten im Zug und mit Abstand zu Musikgruppen positioniert werden müssen. Außerdem dürfen die Reitenden keinen Alkohol trinken, nicht rauchen und maximal 15 Prozent des Pferdegewichts wiegen.

Zur Anfrage:  https://ratsinfo.sessionnet.verwaltung.stadtkoeln.de/getfile.asp?id=922139&type=do

Ralf Unna, Mitglied der GRÜNEN im Kölner Rat und Tierarzt, sagt dazu: „Pferde sind Fluchttiere und werden an Karneval enormem Stress ausgesetzt. Ein tierschutzkonformer Einsatz von Pferden kann daher nur unter strengen Regeln erfolgen. Die Stadtverwaltung hatte für den Rosenmontagszug angekündigt, Inspektionen hinsichtlich tierschutzrechtlicher Aspekte durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Überprüfungen fordern wir nun ein, damit wir besser beurteilen können, wie es den Tieren ergangen ist. Sollten sich Missstände zeigen, werden wir uns dafür einsetzen, dass sich diese in Zukunft nicht wiederholen. Idealerweise, indem keine Pferde mehr im Rosenmontagszug eingesetzt werden.“

 

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