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Vorsicht, HGK!

Pressemitteilung der Kölner Grünen Sürther Aue – Godorfer Hafen Vorsicht , HGK! Zu den möglichen Plänen der HGK, mit der Rodung der Sürther Aue zu beginnen, erklären Stefan Peil, Grüner Kreisvorsitzender und Kirsten Jahn, Vorstandsmitglied:

27.01.09 –

Pressemitteilung der Kölner Grünen

Sürther Aue – Godorfer Hafen

Vorsicht , HGK!

Zu den möglichen Plänen der HGK, mit der Rodung der Sürther Aue zu beginnen, erklären Stefan Peil, Grüner Kreisvorsitzender und Kirsten Jahn, Vorstandsmitglied:

„Die HGK ist gut beraten, die Rodung der Sürther Aue nicht zu beginnen.“
Die Kölner Grünen warnen das städtisch dominierte Unternehmen, Fakten zu schaffen.
Das Plattwalzen des Naturschutzgebietes zu diesem Zeitpunkt würde nicht mehr reparable Fakten schaffen, ohne dass die neuen Argumente der Bürgerinitiativen geprüft wurden  - und ohne dass das Ende des Gerichtsverfahren abgewartet wird.
Hat die HGK eigentlich Angst, dass sich herausstellen könnte, das der Rat nicht vollständig informiert wurde oder dass die Stadt vor Gericht unterliegen könnte?
Zunächst ist zu prüfen, ob nicht doch genügend Flächen für einen Containerhafen im Niehler Hafen zur Verfügung stehen. Die Bürgerinitiativen haben, wie in der Kölner Presse berichtet wurde, erst vor Kurzem dazu überzeugende Fakten vorgelegt.


„Die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens „Godorfer Hafen“ (http://www.suerther-aue-retten.de/) haben zu Recht gegen die Unzulässigkeit des erfolgreichen Bügerbegehrens geklagt. Das Verfahren ist nun in der zweiten Instanz. Würde das Oberlandesgericht
zugunsten der Sürther Aue entscheiden, wenn es sie gar nicht mehr gibt  - dann w舐e das Urteil  wertlos“, so Peil und Jahn.
 
Deshalb unterstützen die Kölner Grünen die Kölner „Auenfreunde“, die die Vorgänge vor Ort rund um die Uhr beobachten, um eine mögliche Rodung aufzuhalten.
Die Auenfreunde berichten über Twitter beinah stündlich über die aktuelle Lage.

Hintergrund:

Die Gegnerinnen und Gegner des Hafenausbaus haben 38.000 gültige Unterschriften gegen den Ausbau des Godorfer Hafens gesammelt. Die Mehrheit im Kölner Stadtrat aus CDU und SPD hat dieses deutliche Signal zwar ignoriert – ob sie aber bei einer derzeit hohen Anzahl von Unterschriften den Willen der Kölner Bevölkerung widerspiegeln, darf getrost bezweifelt werden.

Es gibt nicht nur ökologische Gründe zur Erhaltung des Naturschutzgebiets. Auch wirtschaftlich ist der Ausbau des Hafens Godorf nicht sinnvoll. Dies wurden von Experten vielfach bestätigt. Zudem ist mit dem Niehler Hafen eine echte Alternative in Aussicht, deren Anpassung an den steigenden Güterverkehr keine Konflikte mit dem berechtigten Interessen der Kölnerinnen und Kölner an  intakten Naturschutzgebieten rund um die Millionenstadt bedeuten würde.

twitter.com/Auenfreunde


www.suerther-aue-retten.de


www.gruenekoeln.de

Bei Fragen:
Stefan Peil 0173 / 2500 588 , Kirsten Jahn 0176 / 66 69 51 59

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Kreisverband