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Kölner GRÜNE halten Dobrindts Kürzungen bei Integrationskursen für fatal

11.02.26 –

Die Kölner GRÜNEN halten die kurzfristig erfolgten Einsparungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge bei Integrationskursen für fatal. Wer an Sprach- und Integrationsangeboten spart, verkennt die Folgekosten, die dadurch entstehen werden. Diese Entscheidung lässt die ohnehin klammen Kommunen im Stich und nimmt billigend in Kauf, dass Integration verschleppt wird.

„Integration beginnt mit Sprache. Wenn der Bund hier kürzt, trifft das ganz konkret Städte wie Köln. Diese Maßnahme ist extrem kurzfristig gedacht. Spracherwerb ist ein zentraler Baustein dafür, sich zu integrieren und schnell einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die langfristigen Kosten werden viel höher sein“, sagt die Vorsitzende der Kölner GRÜNEN Kirsten Jahn.

Tobias Herwartz, Beisitzer im Vorstand der Kölner GRÜNEN, sagt: „Wer Integration will, muss sie ermöglichen und finanzieren. Die Union verschärft durch die Kürzungen Defizite, die sie in öffentlichen Debatten wiederholt beklagt hat. Der Bund muss seiner Verantwortung gerecht werden und darf sie nicht auf die Kommunen abwälzen.“

Betroffen sind Asylsuchende, Geduldete, Menschen aus der Ukraine sowie Bürger*innen der Europäischen Union. Die Bundesregierung will im gesamten Jahr 2026 niemanden mehr für freiwillige Integrationskurse zulassen.

Pressekontakt:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln
Elisabeth Huther
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Tel. 0221-73298-56

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Kreisverband | Pressemitteilungen