Neubau des Hölderlin Gymnasiums: „Schule nicht auseinanderreißen, bestehenden Standort kreativ erneuern“

Bärbel Hölzing-Clasen, Schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„Die Argumentation der Stadtverwaltung gegen einen Neubau an einem zentralen Standort ist nicht überzeugend. Die Verwaltung argumentiert, die dadurch nötige teilweise Nutzung des angrenzenden Parks als Schulhof sei baurechtlich schwierig. Dabei nutzen die Schüler*innen den Park schon seit Jahren als Alternative zum Pausenhof. Auch den Bau einer Turnhalle im Kellergeschoss eines zentralen Schulgebäudes lehnt die Verwaltung ab, unter anderem, weil dann kein Tageslicht in die Halle scheine. Offenbar waren die externen Fachleute, für die die Stadt viel Geld ausgegeben hat, nicht kreativ genug, um solche Herausforderungen mit neuen Konzepten zu meistern. Für die moderne Schule von morgen brauchen wir kreative Lösungen von morgen. Ein Auseinanderreißen der Schule kann nicht die Lösung sein.“

Max Christian Derichsweiler, Ratsmitglied aus Mülheim und Mitglied im Schulausschuss, ergänzt:
„Wir teilen die kritische Haltung der Schulgemeinschaft zu einer Teilung des Hölderlin Gymnasiums mit einem zweiten Standort. Bestehende pädagogische Konzepte und Schüler*innen-Engagement wie ein Sanitäts-Dienst und Tutor*innen-Programme würden unmöglich gemacht. Wir fordern seit langem andere, kreative Baulösungen, die nicht zulasten der Schülerschaft gehen. Ein Beispiel ist das platzsparende und multifunktionale Konzept der Clusterschule, wie es etwa die Stadt Düsseldorf bereits umgesetzt hat.“    

Mitteilung der Stadtverwaltung  

Antrag des Ratsbündnisses aus GRÜNEN, CDU und Volt
 

Kategorie

Ratsfraktion | Anträge & Anfragen | Pressemitteilung | Schule und Weiterbildung