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Vier bekannte Gesichter, drei Neue

Kölner GRÜNE besetzen Wahlkreise für Landtagswahl 2027

14.06.26 –

Vier bekannte Gesichter, drei Neue: Kölner GRÜNE besetzen Wahlkreise für Landtagswahl 2027 

Die Kölner GRÜNEN haben am Samstag auf ihrer Kreismitgliederversammlung die Direktkandidat*innen für die sieben Kölner Wahlkreise bei der Landtagswahl 2027 bestimmt. Die vier Landtagsabgeordneten Eileen Woestmann (Köln I – Rodenkirchen, Neustadt-Süd), Frank Jablonski (Köln II - Lindenthal), Arndt Klocke (Köln III – Ehrenfeld, Nippes) und Berîvan Aymaz (Köln VI – Innenstadt-Nord, Altstadt-Süd, Deutz, Kalk) treten erneut an und wollen ihre Direktmandate zum zweiten Mal gewinnen. 

Im Wahlkreis Köln IV (Chorweiler, Nippes) wird erstmals Svenja Bolldorf antreten. Ratsfrau Petra Pinger wirbt in Köln V (Porz, Kalk) um Stimmen. Jonas Höltig steht in Köln VII (Mülheim) zum ersten Mal zur Wahl. 

So kommentieren die Gewählten ihre Wahl: 

Eileen Woestmann: „Ich setze mich seit 2022 dafür ein, dass NRW für Kinder gerechter wird. Ich möchte weiter dafür kämpfen, dass nicht die Postleitzahl darüber entscheidet, welchen Weg ein Kind mal gehen wird, sondern die Potenziale und Fähigkeiten eines Kindes gefördert werden.“ 

Frank Jablonski: „Ich freue mich über die Nominierung als Direktkandidat für die Landtagswahl 2027 in Köln-Lindenthal und danke für das Vertrauen. Gerade jetzt, wo rechtsextreme Positionen in die Mitte drängen, will ich mich weiter für Demokratie, Klimaschutz und Kultur einsetzen." 

Arndt Klocke: „Ich freue mich über die Nominierung als Direktkandidat für Ehrenfeld/Nippes. Vor fünf Jahren ist es uns gelungen, der SPD das Direktmandat erstmals abzunehmen. Diesen Erfolg will ich gemeinsam mit euch verteidigen. Gerade angesichts wachsender Polarisierung und Rechtsextremismus setze ich mich weiter für eine vielfältige, offene Gesellschaft ein, für bezahlbaren Wohnraum und Engagement für mentale Gesundheit.“ 

Svenja Bolldorf: „Als Betriebsrätin bei Ford erlebe ich gerade hautnah, wie unsichere Arbeitsplätze und der wirtschaftliche Wandel im Kölner Norden ganze Familien beunruhigen. Ich kämpfe für sichere, nachhaltige Jobs, eine starke Sozialpolitik und dafür, dass grüne Politik auch als Lösung wahrgenommen wird.“ 

Petra Pinger: „Die Bildungschancen eines Kindes hängen in Deutschland noch immer viel zu stark vom familiären Hintergrund ab. Ich möchte Bildung ins Zentrum unseres Landtagswahlkampfs rücken: als Schlüssel zu sozialer Gerechtigkeit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Demokratie. Als jemand, der selbst in Rath-Heumar aufgewachsen ist, freue ich mich sehr als Direktkandidatin für Kalk und Porz für diese Themen zu kämpfen.“ 

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