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Niedrigwasser am Rhein

GRÜNE Köln fordern konsequenten Klimaschutz um die lokale Wirtschaft zu schützen

17.07.26 –

Der Rheinpegel in Köln ist erneut unter die Marke von einem Meter gefallen und nähert sich dem historischen Tiefstand von 2018. Die Kölner GRÜNEN schlagen Alarm und fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. Die extreme Dürre ist kein normales Wetterphänomen, sondern verursacht durch die Klimakrise – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft, Menschen und Umwelt in der Region. 

„Wenn der Rhein so wenig Wasser führt, ist das kein Randthema, sondern ein handfestes wirtschaftliches Problem“, sagt Kirsten Jahn, Vorsitzende der GRÜNEN Köln. „Für dieselbe Menge Fracht braucht man plötzlich viel mehr Schiffe und es müssen Niedrigwasserzuschläge gezahlt werden. Am Ende zahlen wir alle: überall dort, wo Rohstoffe und Produkte drinstecken, die über den Rhein transportiert werden.“ 

Sinkende Pegel bedeuten steigende Wassertemperaturen, sinkende Sauerstoffwerte und schwindende Lebensräume, was für Fische und Gewässerbewohner*innen oft lebensbedrohlich ist. Verschärft wird das durch mehr nötige Schiffsbewegungen bei gleicher Fracht: mehr Lärm, mehr Emissionen, mehr Belastung für den ohnehin gestressten Fluss. 

„Wir dürfen uns an solche Bilder nicht gewöhnen“, sagt Cyrill Ibn Salem, Vorsitzender der GRÜNEN Köln. „Der Blick auf 200 Jahre Pegeldaten zeigt: Solche Niedrigwasser-Phasen häufen sich und werden weiter zunehmen. Die Bundesregierung muss endlich handeln, statt den Klimaschutz weiter auszubremsen. Es braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen. Sonst werden notwendige Klimaanpassungsmaßnahmen zur Sisyphusaufgabe.“ 

 

Kontakt für Rückfragen: 

Elisabeth Huther, Pressekontakt der Partei 
Tel.: 0221 7329856 / 0176 4736 5209 
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