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Archiv Pressemitteilungen

Über die Jahre haben sich viele Pressemitteilungen und Kommentare zum aktuellen politischen Geschehen angesammelt. Hier sind die Pressemitteilungen der GRÜNEN im Kölner Rat aus den letzten Jahren zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern. Sollte etwas spezielles gesucht werden, so verwenden Sie bitte auch unsere Suchfunktion.

2019 haben wir unsere Webseite erneuert, die älteren Mitteilungen sind nur teilweise dem neuen Design angepasst worden ;-).

Verkehrsausschuss entscheidet über Barbarossaplatz, Rodenkirchener Brücke und Venloer Straße

In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses wurde die barrierefreie Umgestaltung der Haltestelle Barbarossaplatz auf den Weg gebracht. Die Planungen sehen eine Reihe von Veränderungen vor: Der Bahnsteig wird angehoben und die Haltestelle barrierefrei umgebaut, ein Linksabbiegerstreifen für den MIV entfällt und die nördliche Neue Weyerstraße wird zu einer Mischverkehrsfläche. Außerdem werden Gehwege, eine Grünfläche sowie Fahrradständer integriert. Zwischen Pantaleonswall und Friedrichstraße wird eine Fahrradstraße eingerichtet, die den Fahrradstraßenring auf den Kölner Wällen schließen wird.

Neben weiteren Verbesserungen der Radverkehrsführung ist der Einbau von begrünten Fahrgastunterständen geplant. Sie spenden Schatten und schaffen Lebensraum für Vögel und Insekten.

Lino Hammer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, sagt dazu: „Der Barbarossaplatz wird sich mit diesem Beschluss deutlich zum Besseren verändern. Wir machen die Haltestelle barrierefrei, schließen den Fahrradstraßenring auf den Kölner Wällen und entsiegeln eine Fläche von über 500 m². Gleichzeitig wird der Autoverkehr reduziert. Der Umbau ist also auch ein eindeutiges Zeichen dafür, dass wir die Verkehrswende in Köln weiter vorantreiben. Die begrünten Unterstände sehen nicht nur schön aus, sondern bieten neben den wartenden Fahrgästen auch Insekten und Vögeln Schutz. Am Barbarossaplatz beginnt mit dem heutigen Beschluss ein Stück urbane Zukunft.“

Zur Beschlussvorlage mit allen geplanten Veränderungen: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=917404&type=do

Darüber hinaus verabschiedete der Ausschuss mit den Stimmen von GRÜNEN, SPD und Volt eine Resolution zum Erhalt der Rodenkirchener Brücke. Damit spricht sich der Verkehrsausschuss sowohl gegen eine Verbreiterung als auch gegen die derzeit geplante Verschiebung der Brücke aus.

Lino Hammer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, sagt dazu: „Wir GRÜNE im Kölner Rat halten den geplanten Abriss der Rodenkirchener Autobahnbrücke für absolut unnötig. Die Resolution heute zeigt, dass es in Köln eine politische Mehrheit für den Erhalt der Brücke gibt. Wir alle wissen, dass es weniger und nicht mehr motorisierten Individualverkehrs braucht. Trotzdem will Bundesverkehrsminister Volker Wissing hier den Ausbau der Autobahn forcieren und geht dabei von einem steigenden Verkehrsvorkommen aus. Er drückt Köln seinen Willen auf und lässt dabei Denkmal-, Landschafts- und Klimaschutz vollkommen außer Acht. Anstatt weiter auf die Erweiterungen von Autobahnen zu setzen, sollte er den Ausbau der Schiene vorantreiben.“

Zur Resolution:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=117447

Außerdem beschloss der Ausschuss, dass die Venloer Straße teilweise eine Einbahnstraße werden soll. Bei dem Vorhaben handelt es sich um den nächsten Schritt eines Verkehrsversuchs. Die Einbahnstraße soll zeitnah auf dem Abschnitt zwischen Ehrenfeldgürtel und Piusstraße/Franz-Geuer-Straße mit Fahrtrichtung Innenstadt eingerichtet werden.

Lars Wahlen, Verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt dazu:„Die Venloer Straße ist ein verkehrliches Nadelöhr. Die Einrichtung einer Einbahnstraße ist der logische nächste Schritt und ein wichtiger Teil des Verkehrsversuchs. Wir GRÜNE im Kölner Rat sprechen uns schon sehr lange für die Einrichtung einer Einbahnstraße auf dem Abschnitt aus. Daher sind wir froh, dass wir endlich an diesem Punkt angekommen sind. Die Einbahnstraße wird dabei helfen, die Situation vor Ort zu verbessern – und zwar gleichermaßen für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Wir erwarten, dass im Rahmen der Bürger*innenbeteiligung noch weitere Verbesserungsvorschläge eingebracht werden.“

 

 

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