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Antrag der GRÜNEN im Kölner Rat: Böllerverbotszone ausweiten, privates Feuerwerk einschränken

20.01.26 –

Bündnis 90/Die GRÜNEN im Kölner Rat haben heute einen Antrag für die Ratssitzung am 5. Februar 2026 eingebracht. Ziel ist es, die bereits bestehende Böllerverbotszone auf weitere dicht besiedelte Gebiete auszuweiten und privates Feuerwerk insbesondere an sensiblen Einrichtungen, Natur- und Erholungsräumen sowie zum Schutz von Tieren einzuschränken. Klar definierte Verbots- und Einschränkungszonen sollen eine rechtssichere und praktikable Umsetzung ermöglichen.

Hintergrund der Initiative sind die alljährlich mit dem Jahreswechsel einhergehenden erheblichen Belastungen für Menschen, Tiere und Umwelt. Neben zahlreichen, teils schweren Verletzungen – häufig von jungen Menschen oder unbeteiligten Dritten – führt das Abbrennen von Feuerwerk zu großen Müllmengen, einer erheblichen Feinstaubbelastung sowie zu massivem Stress für Haus- und Wildtiere.

Robert Schallehn, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, erklärt dazu: „Immer mehr Menschen in Köln sprechen sich für ein Böllerverbot oder zumindest klare Einschränkungen aus. Jedes Jahr sehen wir schwere Verletzungen, enorme Feinstaubwerte und verängstigte Tiere – das wollen wir mit unserem Antrag ändern. Wo Feuerwerk besonders gefährlich und belastend ist, wollen wir es einschränken. Das ist ein notwendiger Schritt für mehr Sicherheit, mehr Rücksicht und mehr Lebensqualität in unserer Stadt.“

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Anträge & Anfragen | Pressemitteilung