
27.01.26 –
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln wird die Debatte rund um die Bewerbung von KölnRheinRuhr für Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 und 2044 kritisch, sachlich und konstruktiv begleiten und klare Maßstäbe an den Bewerbungsprozess anlegen. Das beschlossen die Mitglieder der Partei am Montagabend auf ihrer ersten Kreismitgliederversammlung in diesem Jahr.
„Olympische und Paralympische Spiele können nur dann eine Perspektive für Köln haben, wenn sie konsequent nachhaltig gedacht sind, keine sozialen oder städtebaulichen Projekte verdrängen und für die Stadt kein finanzielles Risiko bedeuten“, sagten die Vorsitzenden der Kölner GRÜNEN, Kirsten Jahn und Cyrill Ibn Salem: „Dazu gehören volle Transparenz, eine echte Beteiligung der Stadtgesellschaft und klare Zusagen von Bund und Land zur Kostenübernahme.“
Im Mittelpunkt stehen dabei verbindliche Kriterien in den Bereichen Nachhaltigkeit, demokratische Beteiligung sowie soziale und finanzielle Verantwortung. Eine Olympiabewerbung müsse sich konsequent an den Klimaschutzzielen der Stadt orientieren, dürfe keine dauerhaften Neubauten von Sportstätten nach sich ziehen und müsse transparent sowie ohne finanzielle Risiken für die Kommune umgesetzt werden.
Mit Blick auf den anstehenden Ratsbürger*innen-Entscheid am 19. April betonen die Kölner GRÜNEN, dass eine fundierte öffentliche Debatte entscheidend sei. „Die Kölner*innen müssen auf Grundlage klarer Fakten und offener Planungen entscheiden können. Genau dafür wollen wir als Partei Verantwortung übernehmen. Außerdem wollen wir dem Bürger*innenentscheid, den wir sehr begrüßen, nicht vorweg greifen - sondern ihn ernst nehmen“, so die Vorsitzenden weiter.
Den vollständigen Beschluss finden Sie hier.
Pressekontakt:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln
Elisabeth Huther
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