Mehr Sicherheit an Silvester: Grüne für böllerfreie Innenstadt

In der Silvesternacht 2022/2023 wurden in vielen Städten, darunter auch Köln, Polizei- und Rettungskräfte bei ihren Einsätzen angegriffen. In vielen Fällen wurden gezielt Böller auf sie geworfen. Darüber hinaus sorgt das Abbrennen von Böllern jedes Jahr für erhebliche Probleme: In Krankenhäusern steigt die Zahl von Verletzten, die Anwohnenden werden durch Lärm und Feinstaub belastet und die Umwelt mit Abfällen geschädigt. In dichtbesiedelten und bebauten Gebieten wie der Kölner Innenstadt liegen die Feinstaubwerte und Lärmpegel erfahrungsgemäß besonders hoch.

28.02.23 –

Um Bürger*innen und Umwelt besser zu schützen, beauftragt das Ratsbündnis die Stadtverwaltung auf Grüne Initiative hin, die bestehende böllerfreie Sicherheitszone rund um den Dom auf die Innenstadt auszuweiten. Dies steht auf der Tagesordnung des zuständigen Ausschusses AVR am 13.03.2023. Künftig soll das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände der Kategorie 2 „mit ausschließlicher Knallwirkung“  in diesem Bereich untersagt sein. Konkret geht es um das Gebiet linksrheinisch innerhalb bzw. auf den Kölner Ringen.

Zum Antrag: https://wolke.netzbegruenung.de/s/BoBKJfYDSxKRpS7

Manfred Richter, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kölner Rat und Ordnungspolitischer Sprecher, sagt dazu: „Wir wollen friedliche Silvester-Feiern in Köln und eine Entlastung der Kliniken. Der letzte Jahreswechsel hat gezeigt, welche Gefahren von Knallkörpern ausgehen. Wir wollen unsere Anwohner*innen, Polizei- und Rettungskräfte besser vor Böllern schützen.“

Robert Schallehn, Umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Kölner Rat, kommentiert: Weniger Böllern mindert gesundheitsschädlichen Feinstaub in unserer Luft und reduziert das Müllaufkommen. Größere Sicherheitszonen entlasten nicht nur die Menschen, sondern auch die Umwelt und Tiere in unserer Stadt. Daher sind größere böllerfreie Zonen ein nötiger Schritt.“

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