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„Jedes Kind nach seinem jeweiligen Bedarf angemessen betreuen und fördern!“

Von Ratsfraktion


Veröffentlicht am: 22. Januar 2007

Ratsfraktion: Pressemitteilung
Mit einem entsprechenden Beschluss im Ausschuss Schule und Weiterbildung wurden die Weichen für eine qualifizierte Betreuung und Förderung behinderter Kinder gemeinsam mit nicht behinderten Kindern in den Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich gestellt.

Pressemitteilung

Bündnis 90/ Die Grünen im Kölner Rat

„Jedes Kind nach seinem jeweiligen Bedarf angemessen betreuen und fördern!“

Mit einem entsprechenden Beschluss im Ausschuss Schule und Weiterbildung wurden die Weichen für eine qualifizierte Betreuung und Förderung behinderter Kinder gemeinsam mit nicht behinderten Kindern in den Offenen Ganztagsschulen im Primarbereich gestellt.

„Jedes Kind mit Förderbedarf sollte eine angemessene Betreuung erhalten, egal, ob es an einer GUSchule (Gemeinsamer Unterricht) oder an einer Förderschule ist. Auf die Erreichung dieses Ziels werden wir in den kommenden Jahren unser genaues Augenmerk richten.“, so Angelika Winkin, grüne Sachkundige Bürgerin im Ausschuss Schule und Weiterbildung.

Mit der in dem betreffenden Ausschuss mitgetragenen Entscheidung werden nun diejenigen Horte und Grundschulen, an denen bislang integrative Fördermaßnahmen durchgeführt wurden, zukünftig durch Aufstockung der finanziellen Mittel in die Lage versetzt, ihre Arbeit im integrativen Bereich auch als Ganztagsgrundschule fortzusetzen.

„Dies bedeutet für die Stadt eine enorme finanzielle Anstrengung, zu der wir aber gerne bereit sind. Die Grünen setzen sich dafür ein, dass bisher erfolgreich durchgeführte Förderkonzepte auch fortgesetzt werden können.
Dazu zählt natürlich ebenso, dass integrative Hortgruppen in eine erfolgreich arbeitende Offene Ganztagsschule überführt werden und förderbedürftige Kinder in der betreffenden Grundschule ihre angemessene sonderpädagogische Betreuung und Förderung erhalten. Wir sehen die Möglichkeit, durch Überführung der Integrativen Horte in die OGTS gemeinsames Leben und Lernen mehr als bisher zu ermöglichen.“

Das Land hatte zuvor per Runderlass mitgeteilt, dass maximal 20 % der bestehenden Hortplätze nur bis 31.12.2007 gefördert werden. Die Stadt Köln hatte sich daraufhin für eine möglichst schnelle und vollständige Überführung der Horte in Ganztagsschulen entschieden, wovon auch die integrativ arbeitenden Horte betroffen sind.


Köln, 22.01.2007

Verantwortlich:
Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer
Angelika Winkin, Sachkundige Bürgerin im Ausschuss Schule und Weiterbildung


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