Integriertes Klimaanpassungskonzept: Grüne Initiative wird zu städtischer Strategie

Die Hitzewelle 2026 hat Köln einen neuen Höchstwert an Hitzetagen beschert und Gesundheitsversorgung, Infrastruktur wie Straßen und Schienen sowie Natur und Stadtgrün stark unter Druck gesetzt. Klimaprognosen sehen eine weitere Verschärfung der Situation voraus. Auf GRÜNE Initiative hat der Rat der Stadt Köln im Jahr 2021 beschlossen, Klimaanpassung im städtischen Handeln zu verankern. Jetzt hat die Verwaltung mit dem Integrierten Klimaanpassungskonzept (IKA) den strategischen Rahmen vorgelegt, um Köln systematisch auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

IKA setzt auf eine verbindliche und dauerhafte Integration von Klimaanpassungsmaßnahmen in Verwaltungs- und Planungsprozesse. Es bündelt die bislang in der Stadtverwaltung verteilten Aktivitäten, Wissen und Konzepte zu einer an die Querschnittsaufgabe angepasste Strategie weiter. Zudem stellt es konkrete Maßnahmen vor, die die Stadt auf höhere Temperaturen, Dürre, Starkregen und Hochwasser vorbereitet. Im Kern stellt das IKA einen Baukasten zusammen, um Quartiere, Freiräume und Gebäude in den identifizierten Hotspots zu entlasten.

Die geplanten Klimaanpassungsmaßnahmen in Höhe von rund 150 Millionen Euro werden durch Fördergelder des Landes in Höhe von voraussichtlich rund 104 Millionen Euro aus dem Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) und weitere Drittmittel finanziert.

Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt dazu:Unsere Grüne Idee ist zu einer Strategie geworden, die Köln verändern wird. Dank der Mittel aus dem Klimafonds, für die die GRÜNEN auf Bundesebene erfolgreich gestritten haben, hat die Stadt zusätzliches Geld für Klimaanpassungsmaßnahmen, die wir alle spüren werden."

Denise Abé, Vorsitzende des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt dazu: „Klimaanpassung ist eine Querschnittsaufgabe. Hitzewellen, Trockenstress, aber auch Starkregenereignisse und Hochwasser nehmen zu und fordern die Transformation unserer Stadt. Jetzt wissen wir, wo die Hotspots liegen und was dort zu tun ist. Vor allem mit Begrünung und Entsiegelungsmaßnahmen wappnen wir uns gegen das, was zweifelsfrei auf uns zukommt.“

Link zur Vorlage: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=133831

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