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Umbau am Ehrenfeldgürtel: Der nächste Schritt zum „Kölner Fahrrad Gürtel“

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 25. August 2021

Heute hat die Stadtverwaltung die Bürger*innenbeteiligung für die Umgestaltung von zwei Stadtbahnhaltestellen am Ehrenfeldgürtel gestartet: Subbelrather Straße/Gürtel und Nußbaumer Straße. Wie vom Rat beschlossen, plant die Verwaltung dort barrierefrei erreichbare Bahnsteige. Sie will den Umbau nutzen, um im Bereich der Haltstellen auch einen größeren Gehweg sowie neue Radfahrstreifen einzurichten – entsprechend des von der Bezirksvertretung beschlossenen Radverkehrskonzepts Ehrenfeld.

Für Fahrradfahrer*innen soll in diesem Abschnitt des Ehrenfeldgürtels pro Fahrtrichtung ein Fahrstreifen mit einer Breite von ca. 2,50 Metern eingerichtet werden. Damit kommt ein wichtiges Teilstück der Radschnellverbindung „Kölner Fahrrad Gürtel“ in greifbare Nähe.

Zur Bürger*innenbeteiligung[1]:https://www.meinungfuer.koeln/dialog/verkehrliche-umgestaltung-eines-teilbereiches-am-ehrenfeldguertel

Lars Wahlen, Verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„An diesem Umbauplan zeigt sich wie unter der Lupe die Kölner Mobilitätswelt von morgen. Der Autoverkehr, der bisher viel zu viel Fläche für sich beansprucht, muss künftig mit deutlich weniger Raum auskommen. Den freiwerdenden Raum nutzen wir für eine barrierefreie Stadtbahn und deutlich mehr Platz für Fuß- und Radverkehr. So wird unsere Stadt klimafreundlicher und gesünder, der öffentliche Raum gewinnt an Attraktivität.“

Volker Spelthann, GRÜNER Bezirksbürgermeister in Ehrenfeld, ergänzt:
„Der Plan der Stadtverwaltung ist überzeugend, weil er gleich mehrere Fortschritte bringt: Gehbeeinträchtigte Menschen erhalten leichteren Zugang zur Straßenbahn, Fußgänger*innen erhalten mehr Raum und Fahrradfahrer*innen kommen endlich zu ihrem Recht eines eigenen Fahrstreifens. Mit diesem Umbau kann ein wichtiger Teil des Großprojekts ‚Kölner Fahrrad Gürtel‘ Realität werden. Wir hoffen sehr, dass sich auch die Kölner Bürger*innen dafür aussprechen.“


[1] Die digitale Bürger*innenbeteiligung läuft noch bis zum 15. September. Die gesammelten Anmerkungen fließen im Anschluss in den Planungsprozess der Stadtverwaltung mit ein.


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