Pressemitteilung

Über die Jahre ...

haben sich viele Pressemitteilungen und Kommentare zum aktuellen politischen Geschehen angesammelt. Hier sind die Pressemitteilungen der GRÜNEN im Kölner Rat aus den letzten Jahren zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern. Sollte etwas spezielles gesucht werden, so verwenden Sie bitte auch unsere Suchfunktion.

2019 haben wir unsere Webseite erneuert, die älteren Mitteilungen sind nur teilweise dem neuen Design angepasst worden ;-).


 

Frauenförderplan der Stadt Köln: „Frauenförderung nicht ernst genommen“


Veröffentlicht am: 13. Dezember 2013

Deutliche Kritik äußert die grüne Ratsfraktion an der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Köln. Zum wiederholten Mal legt sie den gesetzlich vorgeschrieben Frauenförderplan nicht fristgerecht vor. Der bestehende 4. Frauenförderplan (FFP) endet in wenigen Tagen am 31.12.2013. Er wurde bereits mit einjähriger Verspätung vorgelegt.

Deutliche Kritik äußert die grüne Ratsfraktion an der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Köln. Zum wiederholten Mal legt sie den gesetzlich vorgeschrieben Frauenförderplan nicht fristgerecht vor. Der bestehende 4. Frauenförderplan (FFP) endet in wenigen Tagen am 31.12.2013. Er wurde bereits mit einjähriger Verspätung vorgelegt.

„Aufstellung, Controlling und Fortschreibung des Frauenförderplans für die Verwaltung ist gesetzliche Pflichtaufgabe und damit Kerngeschäft städtischer Gleichstellungspolitik. Diese Aufgabe nimmt Frau Kronenberg offensichtlich nicht ernst. Dies ist für die viertgrößte Stadt dieser Republik mehr als peinlich.“, kritisiert Brigitta von Bülow, Mitglied im Verwaltungsausschuss AVR und dort zuständig für Personalpolitik.

Die Begründung, dass erst einmal Plandaten ermittelt werden müssten, die angeblich nicht vor Januar 2014 vorlägen, ist erstaunlich.

„Die Fortschreibungsfrist für den FFP kommt so plötzlich wie Weihnachten. Eine fristgerechte Bearbeitung muss eine Selbstverständlichkeit sein. Bereits 2011 wurde der FFP nicht fristgerecht vorgelegt. Solange freiwillige Aktivitäten Vorrang vor der Kernaufgabe der Frauenförderung haben, sind wir in Köln von einer Erfolg versprechenden und vorzeigbaren Gleichstellung meilenweit entfernt. Frau Kronenberg hätte ihre Ressourcen so konzentrieren müssen, dass die Stadt zum 1.1.2014 einen gültigen FFP hat. Ihre Erklärung, sie habe nicht genügend Personal dafür, ist nicht glaubwürdig. Erstaunlicher Weise hat ihre Dienststelle für diverse freiwillige Aufgaben wie z.B. Cross-Mentoring ausreichend Kapazität. Das ist schon eine merkwürdige Prioritätensetzung!“, so von Bülow abschließend.

Köln, 13. Dezember 2013
Verantwortlich: Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer

 


Mehr aus Ratsfraktion

„Masterplan Stadtgrün garantiert Schutz und Ausbau für Kölner Wiesen, Wälder und Gewässer“

Ratsfraktion 20. September 2022

​​​​​​​Nach dem vom Ratsbündnis initiierten Beschluss von März 2021 hat die Stadtverwaltung heute den „Masterplan Stadtgrün“ vorgelegt. Er bildet die Grundlage dafür, die Kölner...

Weiterlesen

Ein Bürgerrat zu ‚Superblocks‘ stärkt die Bürger*innenbeteiligung in Köln!

Ratsfraktion 08. September 2022

„Die Kölner Bürger*innen sollen sich bei dem Zukunfts- und Klimathema Mobilität stärker einbringen können! Daher haben wir auch den neuen Bürgerrat im Bereich Mobilität verortet....

Weiterlesen

Energiekostenspirale: Kölner Beratungsangebote jetzt stärken

Ratsfraktion 30. August 2022

In der nächsten Ratssitzung am 08.09.2022 wird das Bündnis  aus GRÜNEN, CDU und Volt die Verwaltung beauftragen, die örtlichen Angebote zur Energie-, Energieschulden-und ...

Weiterlesen